141 Blasinstrumente

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Posaune

Posaune

Die Posaune ist das einzige Blechblasinstrument, das seine Rohrlänge stufenlos verändert. Statt Ventile zu drücken, schiebt der Spieler einen Zug in sieben Positionen nach außen, von denen jede den Ton um einen weiteren Halbton senkt. Daraus folgt beides: das echte Glissando, das kein Ventilinstrument sauber spielt, und die Pflicht, jede Position selbst zu treffen. Die gebräuchliche Tenorposaune steht in B, wird aber im Bassschlüssel klingend notiert.

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Quena

Quena

Die Quena ist ein Aerophon: eine an beiden Enden offene Kerbflöte aus dem südamerikanischen Andenraum, die randgeblasen, also ohne Anblasröhrchen oder Mundstück, gespielt wird. Ihre Ursprünge reichen bis weit in die präinkaische Zeit zurück, archäologische Funde datieren früheste Vorläufer auf etwa 900 v. Chr.; damit zählt sie zu den ältesten bekannten Blasinstrumenten Südamerikas. Der Name "Quena" stammt aus dem Quechua und bezeichnet ganz allgemein eine Flöte.

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Querflöte

Querflöte

Die Querflöte ist das in C stehende Sopraninstrument der Flötenfamilie und die Flöte, die im Sinfonieorchester den Flötensatz führt. Ihr Ton entsteht ohne jedes Rohrblatt: Der Spieler bläst einen flachen Luftstrom über die Kante des Mundlochs, wo dieser sich bricht. Die heutige Bauform mit ihrer Klappenmechanik geht auf Theobald Böhm zurück. Sie zählt zu den Holzblasinstrumenten, obwohl sie fast immer aus Metall besteht.

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Römische Tuba

Römische Tuba

Die Römische Tuba war ein gerades, ventilloses Blechblasinstrument des antiken Rom, das als Signalinstrument im Militär diente. Sie geht auf etruskische Vorbilder zurück und ist mit der griechischen Salpinx verwandt; ihr Einsatz ist bereits ab etwa 500 vor Christus belegt. Anders als moderne Blechblasinstrumente besaß sie keine Ventile oder Züge, sämtliche Töne mussten allein über die Lippenspannung aus der Naturtonreihe erzeugt werden.

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Sac de gemecs

Sac de gemecs

Der Sac de gemecs ist ein traditioneller katalanischer Dudelsack, ein Aerophon aus Windsack, doppelrohrblattbetriebener Melodiepfeife und Bordunpfeife(n). Seine Tradition in Katalonien (Spanien) reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück; verwandte Bauformen sind die Buna in Andorra und die Xeremia auf den Balearen.

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Sackpfeife

Sackpfeife

Sackpfeife ist der deutsche Oberbegriff für Dudelsäcke im Allgemeinen, Aerophone aus einem Luftsack, einer mit Rohrblatt versehenen Melodiepfeife (Chanter) und einer oder mehreren Bordunpfeifen. Es handelt sich nicht um einen einzelnen, spezifischen Instrumententyp, sondern um eine über ganz Europa und Teile des Nahen Ostens verbreitete Familie von Volksinstrumenten ohne einheitlichen Ursprungsort; im deutschsprachigen Raum sind historisch etwa...

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Saxhorn

Saxhorn

Das Saxhorn ist ein ventilbetriebenes Blechblasinstrument aus der Familie der Bügelhörner, das Adolphe Sax in den 1840er-Jahren in Paris entwickelte und 1845 zum Patent anmeldete. Es entstand als vollständige, klanglich einheitliche Instrumentenfamilie von der Sopran- bis zur Kontrabasslage und wurde rasch zur klanglichen Grundlage der britischen Brass-Band-Bewegung, die bis heute nahezu ausschließlich mit Saxhorn-Instrumenten (Flügelhorn,...

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Saxophon

Saxophon

Das Saxophon ist trotz seines Metallkorpus ein Holzblasinstrument mit einfachem Rohrblatt und zählt organologisch damit nicht zu den Blechblasinstrumenten. Adolphe Sax, gebürtig aus Dinant im heutigen Belgien, entwickelte und patentierte es 1846 in Paris, wo er seit 1842 lebte und arbeitete, "in Belgien entwickelt" trifft also nur auf Sax' Herkunft zu, nicht auf den Entstehungsort des Instruments.

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Saxophon für Anfänger

Saxophon für Anfänger

Für den Einstieg eignet sich fast immer das Altsaxophon in Es, weil es rund 2,5 Kilogramm wiegt und weniger Luft braucht als das Tenorsaxophon. Spielbar wird ein Einsteiger-Instrument erst durch ein leicht ansprechendes Mundstück und dicht schließende Polster, dazu gehören von Anfang an weichere Rohrblätter der Stärke 1,5 bis 2,5 und ein Umhängegurt. Mit 95 bis 105 Dezibel im Nahfeld ist ein Saxophon für die meisten Mietwohnungen laut. Häufigste Kauffehler sind ein undichtes oder schwergängiges Instrument und ein zu hartes Rohrblatt.

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Saxophon für Kinder

Saxophon für Kinder

Ein Saxophon für ein Kind ist vor allem eine Frage der körperlichen Voraussetzungen, nicht der Instrumentengröße. Das Altsaxophon in Es ist bereits die kleinste gängige Einstiegsgröße der Familie, eine Kindergröße wie bei Geige oder Gitarre gibt es beim Saxophon nicht. Fingerspannweite, Lungenkapazität und der Zahnwechsel entscheiden, wann ein Kind bereit ist, nicht ein festes Alter. Ein gut sitzender Umhängegurt trägt dabei den Großteil des Gewichts, ein weiches Rohrblatt erleichtert den Einstieg.

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Saxophon kaufen

Saxophon kaufen

Der Kauf eines Saxophons hängt an vier Kriterien: der Größe, der Oberflächenbehandlung des Korpus, dem Mundstück und der Verarbeitungsqualität von Mechanik und Polstern. Einsteiger greifen fast immer zum Altsaxophon in Es, weil es leichter zu tragen und anzublasen ist als das Tenor. Lackiertes Messing ist die Standardoberfläche, versilberte oder unlackierte Ausführungen kosten mehr und klingen oft heller. Wichtiger als die Oberfläche sind dicht schließende Polster und eine spielfreie Mechanik, egal ob das Instrument neu oder gebraucht gekauft wird.

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Saxophon Zubehör

Saxophon Zubehör

Saxophon-Zubehör umfasst die Teile und Hilfsmittel, die ein Saxophon spielbereit halten und pflegen: Mundstück, Blattschraube, Umhängegurt, Rohrblattbefeuchter, Putztuch und Korkfett. Mundstück und Blattschraube setzen zusammen mit dem Rohrblatt die Tonerzeugung in Gang, der Umhängegurt trägt das Gewicht des Instruments beim Spielen im Stehen, und Rohrblattbefeuchter, Putztuch und Korkfett halten empfindliche Teile zwischen den Einsätzen instand. Dieser Ratgeber erklärt zu jeder Kategorie, was sie leistet und worauf beim Kauf zu achten ist.

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Saxophon-Marken

Saxophon-Marken

Der Markt für Saxophone teilt sich nicht in eine klare Einsteiger- und Profi-Hälfte, sondern in Marken mit sehr unterschiedlicher Reichweite. Selmer Paris aus Frankreich baut seit der Gründung 1885 und dem ersten eigenen Saxophon 1922 bis heute ausschließlich Profi-Instrumente. Yamaha deckt seit 1969 durchgängig die Spanne vom Einsteiger- bis zum Profimodell ab, während Yanagisawa vor allem als Profispezialist gilt. Buffet Crampon kam historisch aus dem Einsteigersegment und baut erst seit 2013 wieder eigene Profi-Saxophone, Jupiter aus Taiwan bleibt auf Einsteiger- und Schulinstrumente konzentriert. Dieser Überblick nennt zu jeder Marke Herkunftsland, Gründungsjahr und die tatsächliche Positionierung, ohne eine Rangfolge aufzustellen.

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Saxophon-Pflege

Saxophon-Pflege

Ein Saxophon braucht nach jedem Spielen einige Minuten Pflege: Der Atem des Spielers kondensiert im Inneren, und stehende Feuchtigkeit greift die Polster der Klappenmechanik an. Dazu kommen gelegentliches Ölen der Mechanik und regelmäßiges Fetten des Korkens am S-Bogen. Polsterwechsel, Regulierung der Mechanik und Beulen im Korpus gehören dagegen in eine Fachwerkstatt.

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Saxophonblätter

Saxophonblätter

Saxophon-Rohrblätter bestehen meist aus dem Schilfrohr Arundo donax oder aus witterungsunabhängigem Kunststoff-Verbundwerkstoff. Eine aufgedruckte Zahl von etwa 1 bis 5 gibt ihre Stärke an: weichere Blätter sprechen leichter an, härtere liefern mehr Klangkern und Widerstand. Weil Naturblätter selbst innerhalb einer Packung unterschiedlich schwingen, spielen viele Saxophonisten mehrere eingespielte Blätter im Wechsel. Dieser Artikel ordnet Material, Stärkenskala, Wechselrhythmus und die richtige Lagerung neuer Blätter ein.

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Schalmei

Schalmei

Die Schalmei ist ein historisches Holzblasinstrument mit Doppelrohrblatt und konisch gebohrtem Korpus. Sie klingt laut, nasal und durchdringend und gilt als Vorläuferin der Oboe. Im Mittelalter und in der Renaissance war sie das wichtigste Melodieinstrument für Musik im Freien. Vom gleichnamigen Metallinstrument der Schalmeienkapellen, der Martinstrompete, ist sie streng zu unterscheiden.

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Schlange

Schlange

Die Schlange (französisch Serpent) ist ein historisches Blechblasinstrument, benannt nach seiner charakteristisch gewundenen S-Form, kein Zupf- oder Seilinstrument, wie in älteren Fehlbeschreibungen behauptet. Sie wurde um 1590 von Edme Guillaume, einem Kanoniker aus Auxerre in Frankreich, erfunden und diente ursprünglich dazu, die Bassstimme im Kirchengesang zu verstärken.

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Schofar

Schofar

Der Schofar ist ein rituelles Blasinstrument des Judentums, das aus dem gebogenen Horn eines Widders (oder eines anderen koscheren Tieres, niemals jedoch eines Rindes) gefertigt wird. Als Aerophon zählt er zur Gruppe der Natur- oder Lippentonhörner: Er besitzt weder Mundstück noch Grifflöcher noch Ventile, der Ton entsteht ausschließlich durch die Vibration der Lippen des Spielers am schmalen natürlichen Ende des Horns, ganz ähnlich wie beim Blasen auf einem Alphorn oder Naturhorn.

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Schweizer Sackpfeife

Schweizer Sackpfeife

Die Schweizer Sackpfeife ist, wie der Name schon sagt, ein echter Dudelsack: ein Aerophon mit einem luftgefüllten Balg (traditionell aus Ziegen- oder Schafsleder) als Luftreservoir, aus dem eine mit einfachem Rohrblatt versehene Melodiepfeife (Chanter) sowie meist ein oder mehrere Bordunpfeifen gespeist werden.

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Serunai

Serunai

Der Serunai ist ein traditionelles Holzblasinstrument aus der malaiischen Welt, das vor allem in Malaysia und auf Sumatra gespielt wird. Wie der eng verwandte Sarunay gehört er zur Familie der Kegeloboen mit doppeltem Rohrblatt, zu der auch die Zurna, die Suona und die Shehnai zählen, tatsächlich sind Serunai und Sarunai nur unterschiedliche regionale Bezeichnungen für nahezu dasselbe Instrument.

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Shakuhachi

Shakuhachi

Die Shakuhachi ist eine japanische Kernspaltflöte aus Bambus (Aerophon), die längs, also am oberen offenen Ende, angeblasen wird. Ihre Wurzeln reichen über die chinesische Xiao-Flöte bis ins tangzeitliche China, etwa 8. Jahrhundert, zurück, von wo sie nach Japan gelangte und zunächst in der höfischen Gagaku-Musik Verwendung fand.

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Sheng

Sheng

Der Sheng ist eine chinesische Mundorgel und gehört zur Familie der Aerophone mit freischwingenden Metallzungen (Freireed-Prinzip), demselben Klangerzeugungsprinzip, das später auch in europäischen Instrumenten wie Akkordeon, Mundharmonika und Harmonium Verwendung fand, nachdem der Sheng im 18. Jahrhundert nach Europa gelangte und dortige Instrumentenbauer inspirierte.

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Shinobue

Shinobue

Die Shinobue ist eine japanische Querflöte aus Bambus und gehört damit, wie die europäische Querflöte, zu den Aerophonen mit seitlichem Anblasloch. Sie entwickelte sich aus kontinentalen Vorbildern, die über China und Korea nach Japan gelangten, insbesondere aus der Ryūteki, der Flöte der höfischen Gagaku-Musik -, wurde jedoch zu einem einfacheren, volkstümlicheren Instrument vereinfacht.

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Sopran-Klarinette

Sopran-Klarinette

Die Sopran-Klarinette ist das am weitesten verbreitete Mitglied der Klarinettenfamilie und der Standardtyp, der meist einfach "die Klarinette" genannt wird. Sie ist ein Holzblasinstrument mit einfachem Rohrblatt, wird üblicherweise in B (seltener in A) gestimmt und erzeugt einen hellen, klaren, aber auch warmen Ton. Charakteristisch für die Klarinette ist ihre zylindrische, nicht konische Bohrung, genau dieses Merkmal unterscheidet sie klanglich von konisch gebohrten Holzblasinstrumenten wie Oboe oder Saxophon.

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