141 Blasinstrumente

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Blasinstrumente erzeugen ihren Ton durch eine schwingende Luftsäule. Was diese Säule in Schwingung versetzt, teilt die Familie in zwei Gruppen: Bei Blechblasinstrumenten schwingen die Lippen des Spielers im Kesselmundstück, bei Holzblasinstrumenten ein Rohrblatt oder die Luft an einer Schneidekante.

Die Einteilung folgt dabei der Tonerzeugung, nicht dem Werkstoff. Das Saxophon besteht aus Messing und zählt trotzdem zu den Holzblasinstrumenten, weil ein Rohrblatt seinen Ton erzeugt. Umgekehrt gehört das Alphorn aus Holz zu den Blechblasinstrumenten, denn der Spieler bringt es mit den Lippen zum Klingen.

Diese Rubrik sammelt beide Gruppen: die Orchesterinstrumente von Trompete, Posaune und Tuba über Oboe, Klarinette und Querflöte bis zu Instrumenten, die im deutschsprachigen Web sonst kaum beschrieben sind. Dazu zählen der baskische Alboka, die japanische Shakuhachi und ein gutes Dutzend regionaler Dudelsackformen von der bretonischen Biniou bis zum katalanischen Sac de gemecs.

Aeoline

Aeoline

Der bekannte Musiker Johann Caspar Schlimbach ist der Namensgeber. Im Jahre 1810 hatte er dem neuartigen Instrument seinen Namen gegeben. Außerdem baute er einen Querhammerflügel mit einer Aoeline und konnte die Idee somit weiterreichen. Im Jahre 1820 hatten die Musiker dann mehrere Möglichkeiten, um ihre Lieder zu präsentieren.

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Alboka

Alboka

Die Alboka ist ein baskisches Holzblasinstrument mit zwei parallelen Spielrohren und einfachen Rohrblättern. Beide Rohre münden in einen gemeinsamen Trichter aus Kuhhorn, ein zweites Horn am Mundende schließt die Rohrblätter als Windkapsel ein. Wer Alboka spielt, hält den Ton über Zirkularatmung ohne Unterbrechung durch. Ihr Name geht auf das arabische al-buq zurück.

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Algaita

Algaita

Die Algaita ist ein Holzblasinstrument , welches aus einem Doppelrohrblatt besteht und in der nordwestafrikanischen Savanne entstanden ist. Schon in der damaligen Zeit konnte der Name Al-ghaita aus dem arabischen abgeleitet werden. Ebenso spielte das Instrument auch in Südeuropa eine sehr wichtige Rolle. Aufbau der Algaita Die Algaita besteht aus einem 45 Zentimeter langen Melodierohr , welches aus Holz besteht und vier bis sechs Grifflöcher aufzeigt.

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Alghoza

Alghoza

Die Alghoza ist ein indisches Volksinstrument , welches aus insgesamt zwei Holzflöten besteht. Dieses Instrument gehört zu der Familie der Holzblasinstrumente und wird heute oft als jori oder auch ngoza bezeichnet. Dieses Holzblasinstrument war schon in der damaligen Zeit in Punjab und Sindh bekannt. Dort wo die Bauern die Erntezeit hatten, wurde dieses Instrument sehr gerne gespielt.

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Alphorn

Alphorn

Das Alphorn ist ein mehrere Meter langes Naturtoninstrument aus Holz, das im Alpenraum entstanden ist. Es hat weder Ventile noch Klappen oder Grifflöcher, sodass allein die Lippenspannung die Tonhöhe bestimmt und nur die Töne der Naturtonreihe erklingen. Das gebräuchlichste Alphorn misst rund 3,4 Meter und steht in Ges. Beim Spielen liegt das Schallstück auf dem Boden auf, denn das Instrument wiegt mehrere Kilogramm.

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Altflöte

Altflöte

Die Altflöte ist ein Holzblasinstrument aus der Flötenfamilie und die tiefer gestimmte Schwester der klassischen Querflöte. Anders als oft behauptet, ist sie kein Instrument mit jahrhundertealter Tradition: Ihre heutige Form mit Boehm-Klappenmechanik geht auf den deutschen Flötenbauer und Flötisten Theobald Boehm zurück, der 1858 sein System auch auf tiefer gestimmte Flöten übertrug. Erst danach etablierte sich die Altflöte allmählich in Orchestern und Kammermusik, später auch im Jazz und in der Weltmusik.

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Althorn

Althorn

Das Althorn ist ein Blechblasinstrument aus der Familie der Bügelhörner (Saxhörner), die Adolphe Sax in den 1840er-Jahren in Paris entwickelte. Es steht meist in Es und damit eine Quart höher als Tenorhorn und Bariton, die beide in B gestimmt sind. Sein konisches Messingrohr misst aufgerollt rund zwei Meter und trägt am oberen Ende ein Kesselmundstück, das größer ausfällt als das einer Trompete, aber kleiner als das eines Tenorhorns. Im Blasorchester und in der Brass Band übernimmt das Althorn die Mittelstimme zwischen Flügelhorn und Tenorhorn und liefert dort vor allem harmonische Begleitfiguren. Trotz des ähnlichen Namens hat es mit dem Waldhorn wenig zu tun, im britischen Englisch heißt es sogar tenor horn.

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Altklarinette

Altklarinette

Die Altklarinette ist eine Klarinette in Es, seltener in F, und schließt klanglich die Lücke zwischen der B-Klarinette und der Bassklarinette. Ein gebogener Metallhals führt zum Mundstück, ein aufwärts gerichteter Metallschallbecher schließt den geraden Korpus nach unten ab, weil ein gerades Rohr dieser Länge nicht mehr in Spielhaltung passen würde. Sie trägt dieselbe Grifftechnik wie die B-Klarinette und transponiert eine große Sexte tiefer. Ihr Haupteinsatzgebiet ist das Blasorchester, wo sie die Mittellage zwischen dem Klarinettensatz und der Bassklarinette füllt, dazu der Klarinettenchor. Vom verwandten Bassetthorn unterscheidet sie sich durch die tiefere Stimmung in Es und das Fehlen der erweiterten Bassettklappen.

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Altsarrusophon

Altsarrusophon

Das Altsarrusophon ist ein selten gewordenes Holzblasinstrument aus Metall, das mit einem Doppelrohrblatt gespielt wird, man kann es sich als eine Art metallenes Fagott oder metallene Oboe vorstellen. Erfunden wurde die Sarrusophon-Familie 1856 vom französischen Militärkapellmeister Pierre-Auguste Sarrus zusammen mit dem Pariser Instrumentenbauer Gautrot, mit dem Ziel, robustere und lautere Ersatzinstrumente für Oboen und Fagotte in Militärkapellen zu schaffen.

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Altsaxophon

Altsaxophon

Das Altsaxophon ist das Es-Instrument der Saxophonfamilie und die Größe, mit der die meisten Spieler beginnen. Es klingt, wie jedes Es-Instrument der Familie, eine große Sexte tiefer als notiert und liegt eine Quinte unter dem Sopran-Saxophon sowie eine Quarte über dem Tenorsaxophon. Adolphe Sax entwickelte und patentierte die gesamte Saxophonfamilie 1846 in Paris, das Altsaxophon gehörte von Beginn an zu ihren Standardgrößen. Wegen seines geringeren Gewichts und Luftbedarfs gilt es als die übliche erste Saxophongröße für Einsteiger.

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Arghul

Arghul

Die Arghul ist ein Instrument, welches aus Arabien stammt. Das arabische Blasinstrument zeigt schon in seiner Vorgeschichte viele klare Vorteile. Bis in das ägyptische Reich kann die Geschichte zurückgeführt werden. Besonders in der alten ägyptischen Folklore wurde sehr häufig mit diesem Instrument gespielt.

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Atenteben

Atenteben

Die Atenteben ist eine bekannte Flöte, die aus Bambus hergestellt wird . Diese Flöte stammt aus Ghana und wird von den Musikern vertikal gespielt. Eigentlich ähnelt das Instrument der normalen und üblichen Blockflöte . Diese kann ebenfalls diatonisch und sogar chromatisch gespielt werden.

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Aulos

Aulos

Der Aulos ist ein Blasinstrument und stammt aus der Antike. Eigentlich zählt dieses Instrument zu den Rohrblattinstrumenten . Bei vielen Musiker und auch Hobby Spielern nennt er sich Aulot. Geschichte des Aulos Der Aulos besteht in der Regel aus zwei zylindrischen oder sogar leicht konischen Melodierohren.

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Autboi

Autboi

Autboi ist die eingedeutschte Schreibweise von Autbòi, dem okzitanischen Wort für eine traditionelle Schalmei aus dem Bas-Languedoc und den Cevennen in Südfrankreich. Das Instrument bewahrt Merkmale der Barockschalmei, aus der sich im 17. Jahrhundert unter dem französischen Namen Hautbois die heutige Oboe entwickelte. Anders als die moderne Orchesteroboe hat der Autboi kein Klappensystem, sondern sechs offene Grifflöcher und ein freies Doppelrohrblatt. Nach fast vollständigem Verschwinden um die Mitte des 20. Jahrhunderts wird er seit den 1970er Jahren als Instrument regionaler Identität wiederbelebt.

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Bansuri

Bansuri

Die Bansuri ist eine Querflöte , die aus Nordindien stammt. Diese Flöte besteht aus Bambus und wird meistens in unterschiedlichen Längen angeboten. Oftmals können die Längen bis zu 50 cm sein. Außerdem hat die Bansuri 6 bis 7 Grifflöcher , mit denen die Töne bestimmt werden können.

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Bariton

Bariton

Das Bariton ist ein klassisches Blechblasinstrument, ausgestattete mit drei oder vier Ventilen. Es ähnelt dem so genannten Tenorhorn und wird insbesondere in der Volks- und Orchestermusik in Mittel- und Osteuropa verwendet. Man unterscheidet zwischen verschiedenen Bauformen eines Baritons, in Deutschland hat sich die gerade Form durchgesetzt, bei der der Schalltrichter nach vorne zeigt. Die osteuropäische Bauform eines Baritons ähnelt dagegen eher einem Oval.

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Baritonhorn

Baritonhorn

Das Baritonhorn ist ein Blechblasinstrument aus der Familie der Bügelhörner und steht in B. Der Spieler erzeugt den Ton an einem Kesselmundstück und verändert die Tonhöhe über drei oder vier Ventile. Vom gleich gestimmten Tenorhorn trennt es nicht die Tonlage, sondern die Mensur: Das Baritonhorn hat den weiteren Rohrverlauf und klingt dadurch voller und dunkler.

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Baritonsaxophon

Baritonsaxophon

Das Baritonsaxophon ist das tiefste der vier gebräuchlichen Saxophone und steht in Es. Es klingt eine Oktave und eine große Sexte tiefer als notiert und damit genau eine Oktave unter dem Altsaxophon. Trotz des Messingkorpus zählt es zu den Holzblasinstrumenten, denn den Ton erzeugt ein einfaches Rohrblatt am Mundstück. Im Big-Band-Satz und im Saxophonquartett trägt es die unterste Stimme.

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Barock-Holzflöte

Barock-Holzflöte

Die Barock-Holzflöte ist die historische Vorform der modernen Querflöte und erzeugt ihren Ton ohne Rohrblatt an einer Anblaskante. Ihr Rohr aus Holz, meist Buchsbaum, ist konisch gebohrt und verengt sich zum Fußende hin, während die moderne Böhm-Querflöte zylindrisch gebohrt ist. Meist trägt sie nur eine einzige Klappe, wo die moderne Flöte ein komplexes Klappensystem besitzt. Entwickelt im späten 17. Jahrhundert in Frankreich durch die Musikerfamilie Hotteterre, lebt sie heute in der historischen Aufführungspraxis fort.

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Barockposaune

Barockposaune

Die Barockposaune ist die historische Bauform der Posaune, mit engerem Rohr und kleinerem Schallbecher als das moderne Instrument. Diese Bauweise erzeugt einen weicheren, dunkleren Klang, der sich mit Singstimmen und Streichern der Renaissance und des Barock besser mischt als der hellere Ton der modernen Posaune. Die Barockposaune ist bereits 1468 belegt und gilt als eines der ältesten Blechblasinstrumente mit im Kern unveränderter Grundkonstruktion. Komponisten wie Giovanni Gabrieli, Claudio Monteverdi und Heinrich Schütz schrieben für sie, und historisch informierte Ensembles spielen sie bis heute.

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Bass-Bariton-Oboe

Bass-Bariton-Oboe

Die Bass-Bariton-Oboe ist ein Holzblasinstrument mit Doppelrohrblatt, das eine Oktave tiefer klingt als die Oboe. Bassoboe und Baritonoboe bezeichnen dasselbe Instrument, nur mit zwei unterschiedlichen Namen. François Lorée gab ihm 1889 seine bis heute gültige Form, mit einem fragezeichenförmigen Ansatzbogen und einem eigenen, größeren Doppelrohrblatt. Vom ähnlich gestimmten Heckelphon unterscheidet sie eine engere Bohrung; von der Kontrabass-Oboe trennt oft nur der Name, denn das moderne Lupophon klingt trotz dieser Bezeichnung genauso tief. Gebaut wird sie bis heute fast ausschließlich auf Bestellung.

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Bass-Sarrusophon

Bass-Sarrusophon

Das Bass-Sarrusophon ist ein Doppelrohrblattinstrument mit einem Korpus aus Metall statt aus Holz. Der französische Militärkapellmeister Pierre-Auguste Sarrus lieferte um 1856 die Idee dazu, der Instrumentenbauer Pierre-Louis Gautrot baute und patentierte das Sarrusophon als lautere Alternative zum Fagott für Militärmusik im Freien. Die Bass-Stimmung in B war eine von neun Größen der Familie, von Sopranino bis Kontrabass. Aus der Musikpraxis ist das Bass-Sarrusophon heute fast vollständig verschwunden, neue Exemplare entstehen nur noch als Einzelanfertigung.

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Bass-Saxophon

Bass-Saxophon

Das Bass-Saxophon ist das tiefste der vier gebräuchlichen Saxophongrößen und steht wie das Tenorsaxophon in B, klingt aber genau eine Oktave tiefer. Seine mehr als zwei Meter lange Luftsäule braucht eine zusätzliche Rohrschleife, ohne die sich das Instrument nicht mehr aufrecht spielen ließe. In den frühen Jazz-Bigbands der 1920er Jahre übernahm es kurzzeitig die Basslinie, heute taucht es vor allem in Saxophonchören und im Free Jazz auf.

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Basse à pistons

Basse à pistons

Basse à pistons ist Französisch für Ventilbass und bezeichnet keine einzelne, fest umrissene Bauform, sondern eine Gruppe tiefer Blechblasinstrumente mit Pumpventilen, die zwischen etwa 1835 und 1860 in Frankreich und Belgien entstand. Der Zusatz à pistons grenzt diese Instrumente von zwei älteren Bauweisen ab: von der Ophikleide, die ihre Töne über Klappen wechselt, und von Instrumenten mit Drehventilen, den sogenannten Cylindres. Instrumentenbauer nutzten den Ausdruck als Sammelbezeichnung für ihre neuen tiefen Blechblasinstrumente, bevor sich feste Namen wie Bass-Saxhorn, Bombardon oder Tuba durchsetzten. Manche mehrsprachigen Instrumentenlexika übersetzen Basse à pistons deshalb schlicht mit Euphonium, was den Begriff auf ein einziges heutiges Instrument verengt, obwohl er ursprünglich weiter gefasst war.

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Häufige Fragen zu Blasinstrumente

Was unterscheidet Blechblasinstrumente von Holzblasinstrumenten?

Der Unterschied liegt in der Tonerzeugung, nicht im Material. Bei Blechblasinstrumenten schwingen die Lippen des Spielers im Mundstück und erzeugen den Ton. Bei Holzblasinstrumenten übernimmt das ein Rohrblatt oder eine Schneidekante, an der sich der Luftstrom bricht.

Warum zählt das Saxophon zu den Holzblasinstrumenten?

Das Saxophon zählt zu den Holzblasinstrumenten, weil ein einfaches Rohrblatt aus Schilf seinen Ton erzeugt, genau wie bei der Klarinette. Sein Korpus aus Messing spielt für die Einordnung keine Rolle, denn die Systematik richtet sich nach dem schwingenden Teil.

Welches Blasinstrument eignet sich für Anfänger?

Für Anfänger eignen sich Blockflöte und Klarinette gut, weil sie ohne Lippenspannung ansprechen und wenig Luftdruck verlangen. Blechblasinstrumente brauchen einen Ansatz, der über Monate wächst. Die Oboe gilt als besonders anspruchsvoll, weil ihr Doppelrohrblatt hohen Druck bei sehr wenig Luftdurchsatz fordert.

Warum klingen viele Blasinstrumente anders, als sie notiert sind?

Viele Blasinstrumente transponieren: Ein notiertes c erklingt je nach Stimmung als B, Es oder F. Der Grund ist praktisch. Ein Spieler soll auf allen Instrumenten seiner Familie dieselben Griffe verwenden können, auch wenn diese verschieden groß sind und damit verschieden hoch klingen.