Alghoza

2 Min. Lesezeit
Alghoza. Quelle: youtube.com/A alghoza, A mode edit
Alghoza. Quelle: youtube.com/A alghoza, A mode edit

Zusammenfassung

Die Alghoza ist ein indisches Volksinstrument , welches aus insgesamt zwei Holzflöten besteht. Dieses Instrument gehört zu der Familie der Holzblasinstrumente und wird heute oft als jori oder auch ngoza bezeichnet. Dieses Holzblasinstrument war schon in der damaligen Zeit in Punjab und Sindh bekannt. Dort wo die Bauern die Erntezeit hatten, wurde dieses Instrument sehr gerne gespielt.

Die Alghoza ist ein indisches Volksinstrument, welches aus insgesamt zwei Holzflöten besteht. Dieses Instrument gehört zu der Familie der Holzblasinstrumente und wird heute oft als jori oder auch ngoza bezeichnet. Dieses Holzblasinstrument war schon in der damaligen Zeit in Punjab und Sindh bekannt. Dort wo die Bauern die Erntezeit hatten, wurde dieses Instrument sehr gerne gespielt. Dieses Instrument konnte aus den Feldern, schon von sehr weiter Ferne angehört werden. Somit entwickelte sich das Instrument zu einer Art Signal auf den Feldern. Außerdem ist die Alghoza heute als ein sehr gutes Kinderinstrument angesehen.

Wie ist eine Alghoza aufgebaut?

Der Aufbau der Alghoza ist sehr leicht zu erläutern. Die beiden Holzflöten umfassen einen Umfang mit fünf anderen Tönen. Diese Töne sind bei dem Instrument immer gleich lang. Außerdem gibt es mittlerweile schon Varianten, bei denen die Rohre aus unterschiedlichen langen Teilen bestehen. Die Flöte an sich besteht aus einer Doppelflöte und wird mit Verschnörkelungen und auch Bändern verziert. Somit hat das Instrument zusätzlich sein ganz besonderes Design.

Wie spielt man eine Alghoza?

Das Spielen dieses Musikinstrumentes ist nicht sehr schwer. Schließlich sollte das Instrument nur von einer Person gespielt werden. Diese kann sich auf die Töne und auf die Klänge besonders gut konzentrieren. Die Person muss die Flöte mit jeweils drei Fingern auf jeder Seite spielen. Der Klang aus der Doppelflöte kann durch das schnelle Hineinblasen der Person erzeugt werden. Je mehr in die Flöte hineingeblasen wird, um so einen besseren Ton kann diese bekommen. Wichtig ist nur, dass die Luft gleichmäßig hineingeblasen wird, damit aus der Flöte ein guter und sanfter Ton schweifen kann.

Durch das dort vorhandene Mundstück gelangt der Atem des Spielers direkt in den Schlitz der Flöte. Dieser Schlitz wird bei einem solchen Instrument gerne Kernspalte genannt. Außerdem kann die Scheidekante ebenfalls benutzt werden.

Durch das schnelle Spielen und die schnell eingeblasene Luft kann immer ein guter Beat gespielt werden. Die hüpfenden und schwingenden Töne sind sehr interessant anzuhören.

Wie klingt eine Alghoza?

Weitere Artikel in Blasinstrumente

Alphorn

Alphorn

Das Alphorn ist ein mehrere Meter langes Naturtoninstrument aus Holz, das im Alpenraum entstanden ist. Es hat weder Ventile noch Klappen oder Grifflöcher, sodass allein die Lippenspannung die Tonhöhe bestimmt und nur die Töne der Naturtonreihe erklingen. Das gebräuchlichste Alphorn misst rund 3,4 Meter und steht in Ges. Beim Spielen liegt das Schallstück auf dem Boden auf, denn das Instrument wiegt mehrere Kilogramm.

Altflöte

Altflöte

Die Altflöte ist ein Holzblasinstrument aus der Flötenfamilie und die tiefer gestimmte Schwester der klassischen Querflöte. Anders als oft behauptet, ist sie kein Instrument mit jahrhundertealter Tradition: Ihre heutige Form mit Boehm-Klappenmechanik geht auf den deutschen Flötenbauer und Flötisten Theobald Boehm zurück, der 1858 sein System auch auf tiefer gestimmte Flöten übertrug. Erst danach etablierte sich die Altflöte allmählich in Orchestern und Kammermusik, später auch im Jazz und in der Weltmusik.

Althorn

Althorn

Das Althorn ist ein Blechblasinstrument aus der Familie der Bügelhörner (Saxhörner), die Adolphe Sax in den 1840er-Jahren in Paris entwickelte. Es steht meist in Es und damit eine Quart höher als Tenorhorn und Bariton, die beide in B gestimmt sind. Sein konisches Messingrohr misst aufgerollt rund zwei Meter und trägt am oberen Ende ein Kesselmundstück, das größer ausfällt als das einer Trompete, aber kleiner als das eines Tenorhorns. Im Blasorchester und in der Brass Band übernimmt das Althorn die Mittelstimme zwischen Flügelhorn und Tenorhorn und liefert dort vor allem harmonische Begleitfiguren. Trotz des ähnlichen Namens hat es mit dem Waldhorn wenig zu tun, im britischen Englisch heißt es sogar tenor horn.

Altklarinette

Altklarinette

Die Altklarinette ist eine Klarinette in Es, seltener in F, und schließt klanglich die Lücke zwischen der B-Klarinette und der Bassklarinette. Ein gebogener Metallhals führt zum Mundstück, ein aufwärts gerichteter Metallschallbecher schließt den geraden Korpus nach unten ab, weil ein gerades Rohr dieser Länge nicht mehr in Spielhaltung passen würde. Sie trägt dieselbe Grifftechnik wie die B-Klarinette und transponiert eine große Sexte tiefer. Ihr Haupteinsatzgebiet ist das Blasorchester, wo sie die Mittellage zwischen dem Klarinettensatz und der Bassklarinette füllt, dazu der Klarinettenchor. Vom verwandten Bassetthorn unterscheidet sie sich durch die tiefere Stimmung in Es und das Fehlen der erweiterten Bassettklappen.