25 Streichinstrumente

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Streichinstrumente erzeugen ihren Ton, indem ein Bogen über die Saite gezogen wird. Das Bogenhaar greift dabei in die Saite, zieht sie mit und lässt sie zurückschnellen, hunderte Male in der Sekunde. Dieses Wechselspiel hält den Ton, solange der Bogen läuft, und unterscheidet die Familie von jedem gezupften Instrument, dessen Ton sofort abklingt.

Die europäische Violinfamilie umfasst Geige, Bratsche, Cello und Kontrabass. Ihre ersten drei Mitglieder sind in Quinten gestimmt und teilen die Bauform mit gewölbter Decke und f-förmigen Schalllöchern. Der Kontrabass fällt heraus: Er stimmt in Quarten und stammt von der Gambenfamilie ab.

Über Europa hinaus versammelt diese Rubrik gestrichene Instrumente aus China, Korea und Nordafrika, darunter die Huqin-Familie mit Erhu, Banhu und Jinghu sowie die Radleier, deren Rad die Saiten anstelle eines Bogens streicht.

Ajaeng

Ajaeng

Die Ajaeng ist eine traditionelle koreanische Streichzither und gehört damit zur Familie der Wölbbrettzithern, trotz ihres Aussehens, das sie oberflächlich mit gezupften Instrumenten gemeinsam hat, wird sie nicht gezupft, sondern gestrichen. Der lange Resonanzkörper aus Paulownia-Holz ist mit sieben Seidensaiten bespannt, die mit einem eigens präparierten, mit Kolophonium bestrichenen Forsythienstab gestrichen werden, nicht mit einem klassischen Pferdehaarbogen wie bei Violine oder Cello.

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Banhu

Banhu

Der Banhu ist eine chinesische Stachelfiedel mit zwei Saiten aus der Huqin-Familie. Sein Resonanzkörper besteht aus einer halbierten Kokosnussschale, die eine dünne Holzdecke abschließt, während die meisten anderen Huqin eine Membran aus Schlangenhaut tragen. Daher kommt auch der Name: ban heißt Brett, hu steht für Huqin. Der Klang ist hell und durchdringend, seinen festen Platz hat der Banhu in den Bangzi-Opern Nordchinas.

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Baryton

Baryton

Der Baryton ist ein seltenes Streichinstrument aus der Familie der Gamben (Viola da Gamba), das seit dem 17. Jahrhundert bekannt ist. Es hat einen tiefen, warmen Klang und ist vor allem durch seine zusätzlichen Resonanzsaiten hinter dem Hals bekannt, die neben dem Bogenspiel auch mit dem Daumen gezupft werden können. Der Baryton entstand vermutlich in England und wurde vor allem am Hof der Fürsten Esterházy in Österreich berühmt, wo Joseph Haydn über 100 Werke für das Instrument komponierte.

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Berimbau

Berimbau

Der Berimbau ist ein brasilianischer Musikbogen mit einer einzigen Saite. Ein gebogener Holzstab spannt einen Stahldraht, eine getrocknete Kalebasse dient als Resonanzkörper. Der Spieler streicht die Saite nicht, sondern schlägt sie mit einem dünnen Stäbchen an; ein Stein oder eine Münze an der Saite verändert die Tonhöhe. In der Capoeira führt der Berimbau das Ensemble und gibt Tempo und Spielart vor.

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Bifora

Bifora

Die Bifora ist ein traditionelles sizilianisches Holzblasinstrument aus der Familie der Doppelrohrblattinstrumente, verwandt mit der Oboe und der Schalmei. Sie stammt aus der Gegend um San Marco d'Alunzio in der Provinz Messina im Nordosten Siziliens und gilt als größere Schwester des Piffero, eines weiteren sizilianischen Doppelrohrblattinstruments. Der Korpus besteht aus einem einzigen, konisch ausgebohrten Stück Holz, an dessen oberem Ende ein Doppelrohrblatt aus Schilf sitzt.

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Bratsche

Bratsche

Die Bratsche ist eines der bekanntesten Streichinstrumente und gleicht in ihrer Bauform der Violine - mit dem Unterschied, dass sie etwas größer ist. Folgerichtig gehört die Bratsche zur Familie der Violinen und übernimmt innerhalb dieser die Alt-Stimme. Man bezeichnet die Bratsche daher auch als Viola . Beiden Instrumenten gemeinsam sind die drei A-, D- und G-Saiten.

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Cello

Cello

Das Cello ist das zweittiefste Streichinstrument der Violinfamilie. Sein vollständiger Name lautet Violoncello. Es hat vier Saiten, die in Quinten auf C, G, d und a gestimmt sind, und klingt damit eine Oktave tiefer als die Bratsche. Gespielt wird es sitzend, mit dem Korpus zwischen den Knien und dem Stachel als Stütze auf dem Boden.

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Erhu

Erhu

Der Erhu ist ein zweisaitiges Streichinstrument aus China und gehört zur Huqin-Familie der chinesischen Streichinstrumente. Ein kleiner sechs- oder achteckiger Resonanzkörper trägt auf der Vorderseite eine Bespannung aus Pythonschlangenhaut oder, seit der Artenschutz strenger geworden ist, oft aus Kunststoff. Der lange Hals besitzt kein Griffbrett: Die Finger der linken Hand greifen die Saiten frei in der Luft, ohne Widerlager. Das Pferdehaar des Bogens läuft fest zwischen den beiden Saiten hindurch und lässt sich vom Instrument nicht trennen. Seit Liu Tianhua Anfang des 20. Jahrhunderts ein eigenes Solorepertoire begründete, klingt der Erhu neben Volksmusik und Pekingoper auch im modernen chinesischen Orchester und in Filmmusik.

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Gaohu

Gaohu

Der Gaohu ist ein zweisaitiges chinesisches Streichinstrument aus der Huqin-Familie und die höher gestimmte Schwester der Erhu. Der Musiker Lü Wencheng entwickelte ihn in den 1920er-Jahren aus der Erhu, um der kantonesischen Musik und der Kantonoper eine hellere, durchsetzungsfähigere Stimme zu geben. Dafür ersetzte er die Seidensaiten durch Stahlsaiten, stimmte das Instrument eine Quart höher und änderte die Spielhaltung: Der Gaohu ruht traditionell zwischen den Knien statt auf dem Oberschenkel. In der kantonesischen Musik führt der Gaohu bis heute die Melodie, im modernen chinesischen Orchester übernimmt er als höchste Stimme der Huqin-Gruppe eher Verzierungen und Gegenstimmen über der Erhu.

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Geige

Geige

Die Geige ist das kleinste und höchstklingende Streichinstrument der Violinfamilie und wird meist mit einem Bogen gestrichen. Ihre vier Saiten stehen in Quinten auf G, D, A und E, ein Korpus aus Fichtenholz und Ahornholz verstärkt ihre Schwingung. Neben dem Bogenstrich (Arco) kennt die Spieltechnik das Zupfen (Pizzicato) und das Anschlagen der Saite mit der Bogenstange (Col legno). Die Geige bildet zusammen mit Bratsche, Cello und Kontrabass die Streichergruppe des Orchesters und trägt darin die höchste Stimme. International heißt das Instrument Violine, umgangssprachlich und in der Volksmusik meist Geige.

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Geige für Anfänger

Geige für Anfänger

Eine Geige für Anfänger unterscheidet sich von einem Instrument für Fortgeschrittene vor allem in der Ausstattung: Eine komplette Schülergarnitur bringt Geige, Bogen und Koffer mit, die Saiten sind meist schon aufgezogen. Ohne Kolophonium erzeugt der Bogen dabei keinen Ton, deshalb gehört es von Anfang an zur Ausrüstung. Die richtige Größe entscheidet über Haltung und Grifftechnik schon beim ersten Kauf, denn sie richtet sich nach der Armlänge und nicht nach dem Alter. Viele Familien leihen die ersten Instrumente bei einer Musikschule, weil Kinder aus ihrer Größe schnell herauswachsen. Der häufigste Fehler bleibt ein Instrument ohne Grundeinstellung beim Geigenbauer, das sich schwer stimmen und spielen lässt.

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Geige für Kinder

Geige für Kinder

Bei einer Geige für Kinder entscheidet die Armlänge über die richtige Bruchteilsgröße, nicht das Lebensalter: Sieben Stufen von 1/16 bis zur vollen 4/4-Größe decken den Weg vom Vorschulkind bis zum Jugendlichen ab. Weil Kinder im Wachstum mehrfach die Größe wechseln, greifen viele Familien zu Leihinstrumenten oder gebrauchten kleinen Geigen statt zum Neukauf. Bogen, Kinnhalter und Schulterstütze müssen bei jedem Wechsel in der passenden Größe mitwachsen, denn sie entscheiden über Haltung und Gewicht ebenso wie der Korpus selbst.

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Geige kaufen

Geige kaufen

Eine Geige zu kaufen bedeutet, Größe, Material, Ausstattung und Bogen gegeneinander abzuwägen. Kinder brauchen eine Bruchteilsgröße passend zur Armlänge, während massives Fichten- und Ahornholz bei Decke und Boden für einen volleren Klang sorgt als Sperrholz. Eine Schülergarnitur bündelt Geige, Bogen und Kasten als Set, und beim Bogen entscheiden Rosshaar-Bezug, Gewichtsbalance und das Stangenmaterial. Dieser Ratgeber ordnet Preisklassen als grobe Spannen und erklärt, worauf bei einer gebrauchten oder neuen Geige zu achten ist.

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Geige Pflege

Geige Pflege

Eine Geige bleibt spielbar und klingt klar, wenn Bogen, Lack und Lagerung regelmäßig die richtige Pflege bekommen. Kolophoniumstaub wischt der Spieler nach jedem Spielen mit einem trockenen Tuch von der Decke, der Lack verträgt weder aggressive Reiniger noch großzügig aufgetragene Pflegemittel, und eine stabile Luftfeuchtigkeit von etwa 40 bis 60 Prozent schützt den Holzkorpus vor Rissen und Stimmproblemen. Den Bogen neu zu beziehen, Risse im Holz zu schließen oder den Steg und den Stimmstock auszurichten, bleibt dagegen der Geigenbauwerkstatt vorbehalten.

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Geige-Zubehör

Geige-Zubehör

Geige-Zubehör umfasst alle Teile und Geräte, die eine Geige griffbereit und spielbar machen: Schulterstütze, Kinnhalter, Kolophonium, Dämpfer, Stimmgerät sowie Koffer oder Kasten für den Transport. Schulterstütze und Kinnhalter betreffen die Haltung des Instruments, Kolophonium macht die Bogenhaare erst griffig genug für einen Ton. Ein Dämpfer senkt die Lautstärke beim Üben, ein Stimmgerät hält die vier Saiten auf der richtigen Tonhöhe, weil die Geige kein Griffbrett mit Bünden besitzt. Dieser Ratgeber erklärt zu jeder Kategorie, was sie leistet und worauf beim Kauf zu achten ist.

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Geigen-Marken

Geigen-Marken

Der Massenmarkt für Geigen läuft über Fabrikate und Werkstätten wie Stentor, Yamaha, Gliga, Eastman und Höfner, nicht über wenige große Markennamen. Dieser Überblick nennt Gründung, Herkunftsland und Positionierung im Sortiment als Fakten, nicht als Kaufempfehlung. Historische Meistergeigenbauer wie Stradivari oder Guarneri gehören getrennt davon zur Geschichte des Geigenbaus: Ihre erhaltenen Originale sind museale Einzelstücke im Millionenbereich, keine Kaufoption für den heutigen Markt.

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Geigensaiten

Geigensaiten

Geigensaiten sind ein Verschleißteil mit drei möglichen Materialien: Kunststoffkern als heute üblichster Kompromiss, Stahl für einen hellen, direkten Klang und Darm vor allem in der historischen Aufführungspraxis. Die vier Saiten G, D, A und E unterscheiden sich in Dicke und teils im Material, und ihre Stärke beeinflusst Spannung, Ansprache und Lautstärke. Dieser Artikel erklärt, wie oft ein Wechsel sinnvoll ist und worauf es ankommt, damit weder Steg noch Stimmstock der Geige Schaden nehmen.

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Huqin

Huqin

Der Huqin ist die Bezeichnung für eine große Familie chinesischer Streichinstrumente mit meist zwei Saiten, zu der unter anderem der bekannte Erhu gehört. Die Ursprünge des Huqin reichen in die Tang- und Song-Zeit zurück; er entwickelte sich aus Streichinstrumenten, die über die Seidenstraße aus Zentralasien nach China gelangten.

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Imzad

Imzad

Die Imzad ist ein bekanntes Streichinstrument, welches heute auch Anzad genannt wird. Jahrhundert war das Instrument sehr bekannt und hat viele Anhänger mit sich gebracht. Mittlerweile wird das Instrument sogar als Wertschätzung angesehen und hat daher eine große Bedeutung. Besonders in der südlichen Sahara wurde das Instrument sehr häufig gespielt.

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Jiaohu

Jiaohu

Der Jiaohu ist ein zweisaitiges Streichinstrument aus der chinesischen Huqin-Familie, dessen Resonanzkörper aus einem Ochsenhorn statt aus Holz besteht. Gespielt wird er vor allem von der Gelao im Autonomen Gebiet Guangxi im Süden Chinas, daneben in einzelnen Gemeinden der Miao und Dong. Trotz seines Namens ist der Jiaohu kein Bassinstrument: Er liegt mit einer Quintstimmung auf a1 und e2 im mittleren bis hohen Tonbereich der Huqin-Familie und klingt heller als die verwandte Erhu.

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Knatele

Knatele

Die Kanklės, im deutschsprachigen Raum gelegentlich auch "Knatele" geschrieben, ist ein gezupftes Kastenzitherinstrument (Chordophon) aus Litauen und gehört zur Familie der baltischen Psalterien, zu der auch die lettische Kokles, die estnische Kannel und die finnische Kantele zählen. Der trapezförmige Korpus besteht meist aus einem einzigen, ausgehöhlten Stück Hartholz, häufig Linde, Esche, Ahorn oder Erle, mit einer dünnen Decke aus Fichtenholz, in die stern- oder blütenförmige Schalllöcher eingeschnitzt sind.

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Kontrabass

Kontrabass

Der Kontrabass ist das größte und tiefste Streichinstrument des Orchesters. Seine vier Saiten stehen in Quarten auf E, A, D und G, und er klingt eine Oktave tiefer, als die Noten ihn schreiben. Damit fällt er aus der Violinfamilie heraus: Seine Bauform geht auf die Gambenfamilie zurück. Wer ihn spielt, steht dabei oder sitzt auf einem hohen Hocker.

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Kontrabass á anche

Kontrabass á anche

Der Kontrabass à anche (französisch für "Kontrabass mit Rohrblatt") ist trotz seines Namens kein Streichinstrument, sondern ein seltenes Blasinstrument mit Doppelrohrblatt. Er wurde 1868 von dem belgischen Instrumentenbauer Victor-Charles Mahillon in Brüssel entwickelt und geht auf das Ophikleide zurück, ein älteres, konisches Blechblasinstrument mit Klappen.

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Lirone

Lirone

Die Lirone, auch Lira da gamba oder Lirone perfetto genannt, ist ein gestrichenes Chordophon, das Bass-Mitglied der Lira-da-braccio-Familie. Sie entstand im späten 16. und frühen 17. Jahrhundert in Italien und war vor allem in der Kirchenmusik, insbesondere in jesuitischen Kontexten, sowie im Generalbass früher Opern und Oratorien verbreitet. Anders als eine Laute ist die Lirone kein Zupf-, sondern ein Streichinstrument, das zwischen den Beinen gehalten wird wie eine Gambe oder ein Cello.

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Häufige Fragen zu Streichinstrumente

Welche Instrumente gehören zur Violinfamilie?

Zur Violinfamilie gehören Geige, Bratsche und Cello. Alle drei sind in Quinten gestimmt und unterscheiden sich vor allem in der Größe. Der Kontrabass wird zwar im selben Ensemble gespielt, stimmt aber in Quarten und stammt von der Gambenfamilie ab.

Warum haben Streichinstrumente keine Bünde?

Streichinstrumente haben kein Bundstäbchen, damit der Spieler jede Tonhöhe stufenlos treffen und im Zusammenspiel fein nachjustieren kann. Der Preis dafür ist hoch: Die Intonation liegt allein in der Fingerposition und ist die zentrale Übeaufgabe der ersten Jahre.

Woraus besteht ein Bogen?

Ein Bogen besteht aus einer Holzstange, traditionell aus Fernambuk, und einem Bezug aus Rosshaar. Kolophonium macht das Haar griffig, erst dadurch greift es überhaupt in die Saite. Ohne Kolophonium gleitet der Bogen und erzeugt kaum einen Ton.