Imzad

2 Min. Lesezeit
Imzad. Quelle: Youtube.com/imzad Alamine Khoulen.mov
Imzad. Quelle: Youtube.com/imzad Alamine Khoulen.mov

Zusammenfassung

Die Imzad ist ein bekanntes Streichinstrument, welches heute auch Anzad genannt wird. Jahrhundert war das Instrument sehr bekannt und hat viele Anhänger mit sich gebracht. Mittlerweile wird das Instrument sogar als Wertschätzung angesehen und hat daher eine große Bedeutung. Besonders in der südlichen Sahara wurde das Instrument sehr häufig gespielt.

Die Imzad ist ein bekanntes Streichinstrument, welches heute auch Anzad genannt wird. Bereits im 20. Jahrhundert war das Instrument sehr bekannt und hat viele Anhänger mit sich gebracht. Mittlerweile wird das Instrument sogar als Wertschätzung angesehen und hat daher eine große Bedeutung. Besonders in der südlichen Sahara wurde das Instrument sehr häufig gespielt. Daher gehört das Instrument zu einer zweisaitigen Fiedel, die nicht nur durch ein Sologespiel, sondern auch einer ganzen Gruppe entstehen kann. Mittlerweile ist das Imzad daher sehr weit verbreitet. Viele Einwohner der Sahara spielen auf ihr und schaffen somit eine Musik der westlichen Region.

Aufbau einer Imzad

Um die Herstellung des Imzad genauer zu erläutern, muss die Geschichte bis in die Inaden zurück- geführt werden. Die Imzad werden nämlich von den Frauen der Inaden erbaut. Der Korpus dieses Musikstückes besteht aus einer halben Schale und einer Kalebasse von 25 bis 40 Zentimeter Durchmesser. Dieser komplette Korpus wird dann mit einer Ziegenhaut bedeckt. Die Haut kann daraufhin an die Unterseite gespannt werden. Mit einem roten, oder sogar grünem Ornament, wird diese dann bemalt, damit das besondere Etwas dieses Instrumentes gegeben wird.

Die Saite der Imzad besteht aus 40 Pferdehaaren. Diese verlaufen auf die zwei dünnen Holzstäbe. An beiden Seiten werden zusätzlich Lederriemen befestigt. Durch diese Riemen kann das Instrument von dem Spieler gestimmt werden. Außerdem kann der dort vorhandene Bogen in einem Halbkreis angeordnet werden. Durch diesen werden die Saiten nochmals gestimmt, damit ein toller und interessanter Klangton herauskommen kann.

Besonders in der Kultur der Tuareg hat dieses Instrument zu der dort vorhanden Musiktradition beigetragen. Durch den damals verlorenen Kontext, konnten die internationalen Rahmenbedingungen der Imzad geschaffen werden. Die Kulturtourismus Projekte wurden mit diesem Instrument gefördert, so dass die heutigen Praktiken einfacher gestaltet werden können. Die Melodieabschnitte, die Klänge und die kompletten Kompositionen können demnach von dem Spieler selbst erschaffen werden.

Wie klingt eine Imzad?

Weitere Artikel in Streichinstrumente

Banhu

Banhu

Der Banhu ist eine chinesische Stachelfiedel mit zwei Saiten aus der Huqin-Familie. Sein Resonanzkörper besteht aus einer halbierten Kokosnussschale, die eine dünne Holzdecke abschließt, während die meisten anderen Huqin eine Membran aus Schlangenhaut tragen. Daher kommt auch der Name: ban heißt Brett, hu steht für Huqin. Der Klang ist hell und durchdringend, seinen festen Platz hat der Banhu in den Bangzi-Opern Nordchinas.

Baryton

Baryton

Der Baryton ist ein seltenes Streichinstrument aus der Familie der Gamben (Viola da Gamba), das seit dem 17. Jahrhundert bekannt ist. Es hat einen tiefen, warmen Klang und ist vor allem durch seine zusätzlichen Resonanzsaiten hinter dem Hals bekannt, die neben dem Bogenspiel auch mit dem Daumen gezupft werden können. Der Baryton entstand vermutlich in England und wurde vor allem am Hof der Fürsten Esterházy in Österreich berühmt, wo Joseph Haydn über 100 Werke für das Instrument komponierte.

Berimbau

Berimbau

Der Berimbau ist ein brasilianischer Musikbogen mit einer einzigen Saite. Ein gebogener Holzstab spannt einen Stahldraht, eine getrocknete Kalebasse dient als Resonanzkörper. Der Spieler streicht die Saite nicht, sondern schlägt sie mit einem dünnen Stäbchen an; ein Stein oder eine Münze an der Saite verändert die Tonhöhe. In der Capoeira führt der Berimbau das Ensemble und gibt Tempo und Spielart vor.

Bifora

Bifora

Die Bifora ist ein traditionelles sizilianisches Holzblasinstrument aus der Familie der Doppelrohrblattinstrumente, verwandt mit der Oboe und der Schalmei. Sie stammt aus der Gegend um San Marco d'Alunzio in der Provinz Messina im Nordosten Siziliens und gilt als größere Schwester des Piffero, eines weiteren sizilianischen Doppelrohrblattinstruments. Der Korpus besteht aus einem einzigen, konisch ausgebohrten Stück Holz, an dessen oberem Ende ein Doppelrohrblatt aus Schilf sitzt.