
Saiteninstrumente
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Die E-Gitarre: Geschichte, Aufbau und Klang
Kaum ein Instrument hat die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts so geprägt wie die elektrische Gitarre. Dieser Artikel zeigt dir alles über Geschichte, Aufbau, Pickups, Spieltechniken, die wichtigsten Modelle von Stratocaster bis Les Paul – und was Anfänger beim Einstieg wissen sollten.

Gayageum
Das Gayageum ist ein traditionelles koreanisches Zupfinstrument aus der Zither-Familie, das seit dem 6. Jahrhundert existiert und der Überlieferung nach auf das Gaya-Königreich zurückgeht, dem es seinen Namen verdankt. Es besteht aus einem langen, gewölbten Holzkorpus mit traditionell zwölf Seidensaiten, die jeweils über einen beweglichen, gänsefußförmigen Steg gespannt sind; moderne Varianten haben bis zu 25 Saiten. Das Gayageum wird ausschließlich mit den Fingern gezupft, nie mit einem Bogen gestrichen.

Gitarre
Die Gitarre ist ein beliebtes und vielseitiges Instrument, das seit Jahrhunderten von Musikern auf der ganzen Welt gespielt wird. Es gibt viele verschiedene Arten von Gitarren, von der klassischen Akustikgitarre bis hin zur modernen elektrischen Gitarre. Gitarren können in einer Vielzahl von Musikstilen eingesetzt werden, von klassischer Musik bis hin zu Rock, Pop, Jazz und vielem mehr. Gitarren sind ein wichtiges Instrument in der Musik und werden von vielen Musikern auf der ganzen Welt gespielt.

Gitarre 12 Saiten
Die 12-saitige Gitarre ist ein beliebtes Instrument, das vor allem in der amerikanischen Folk- und Bluesmusik des frühen 20. Jahrhunderts populär wurde und dort unter anderem auf die mexikanische Bajo-Sexto-Tradition zurückgeht. Anders als der Name vermuten lässt, hat sie keine zwölf unabhängigen Saiten, sondern sechs eng nebeneinanderliegende Saitenpaare - für jede der sechs "normalen" Gitarrensaiten gibt es also eine zusätzliche, dicht daneben gespannte Zweitsaite.

Guitarrón
Der Guitarrón ist ein mexikanisches Instrument, das eine wichtige Rolle in der mexikanischen Musik spielt. Er ist eine sehr große, sechssaitige Gitarre ohne Bünde, die auf die spanische Bajo de Uña des 19. Jahrhunderts zurückgeht und einen tiefen, vollen Klang erzeugt. Der Guitarrón bildet das rhythmische und harmonische Fundament der Mariachi-Musik und übernimmt dort die Rolle des Bassinstruments.

Guqin
Der Guqin ist ein traditionelles chinesisches Saiteninstrument mit einer über 3000-jährigen Geschichte. Er zählt zur Familie der Kastenzithern: Sein langes, schmales Gehäuse ist flach wie eine Tischplatte, besitzt weder Hals noch Griffbrett, und die sieben Saiten laufen über die gesamte Länge des Korpus. Gespielt wird der Guqin liegend auf einem Tisch oder einem speziellen Ständer, niemals aufrecht gehalten.

Gusle/ Gusla
Die Gusle oder Gusla ist ein traditionelles Instrument, das in den südslawischen Ländern des Balkans, vor allem im dinarischen Raum zwischen Serbien, Montenegro und Bosnien, verbreitet ist. Es ist ein einsaitiges (selten zweisaitiges) gestrichenes Saiteninstrument mit einem aus einem Stück Holz geschnitzten Korpus, dessen Vorderseite mit gespannter Tierhaut bespannt ist, ähnlich dem Fell einer kleinen Trommel.

Gusli
Gusli ist ein traditionelles russisches Instrument, das seit Jahrhunderten in der ostslawischen Kultur verwurzelt ist, mit einem Ursprung, der bis ins mittelalterliche Nowgorod zurückreicht. Es ist ein Saiteninstrument, das aus einem flachen, flügel- oder helmförmigen Holzkasten mit einer Reihe parallel gespannter Saiten besteht. Gusli wird mit den Fingern beider Hände gezupft oder geschlagen und kann eine Vielzahl von Klängen erzeugen.

Guzheng
Der Guzheng ist ein traditionelles chinesisches Zupfinstrument aus der Familie der Zithern und existiert seit mehr als 2500 Jahren, mit Wurzeln in der Zhou- und Qin-Zeit. Es besteht aus einem langen, trapezförmigen Resonanzkasten aus Holz, auf dem 16 bis 25 Saiten aufgespannt sind. Jede Saite liegt auf einem eigenen, beweglichen Steg, mit dem sich die Stimmung anpassen lässt. Bünde besitzt der Guzheng nicht.

Harfe
Die Harfe ist eines der ältesten Saiteninstrumente der Welt. Sie besteht aus einem dreieckigen Rahmen, über den eine Reihe frei schwingender Saiten gespannt ist, die ausschließlich mit den Fingern gezupft werden. Harfenartige Instrumente sind bereits im antiken Ägypten, in Mesopotamien und in vielen afrikanischen und asiatischen Kulturen belegt. Die heute im klassischen Konzertbetrieb verwendete Pedalharfe entstand im 18. und frühen 19.

Drehleier
Die Drehleier, auch Radleier oder in der französischen Tradition Vielle à roue genannt, ist ein mechanisch gestrichenes Saiteninstrument (Chordophon) aus dem mittelalterlichen Europa. Ihre Wurzeln reichen bis ins 11. und 12. Jahrhundert zurück, als sie in Form der großen, von zwei Personen bedienten Organistrum in Frankreich auftauchte; ab dem Spätmittelalter entwickelte sie sich zum handlichen Soloinstrument, wie es heute vor allem aus Frankreich und dem deutschsprachigen Raum bekannt ist.

Irische Bouzouki
Die Irische Bouzouki ist ein Zupfinstrument (Chordophon) aus der Familie der Lauten, das in den 1960er-Jahren in Irland aus der griechischen Bouzouki entwickelt wurde und heute fester Bestandteil der irischen Folkmusik ist.

Jinghu
Die Jinghu ist eine kleine, hochgestimmte Stachelgeige (Chordophon) aus der chinesischen Huqin-Familie und das charakteristische Führungsinstrument des Orchesters der Peking-Oper, Jingju. Sie entstand im 19. Jahrhundert in Peking, als sich aus verschiedenen regionalen Operntraditionen die Peking-Oper herausbildete und die Huqin-Instrumente allmählich die zuvor führende Flöte als Hauptbegleitinstrument ablösten.

Mando-Bass
Der Mando-Bass (Mandobass) ist ein gezupftes Chordophon und das Bassmitglied der Mandolinenfamilie. Er wurde um 1912 in den USA von der Gibson Mandolin-Guitar Company entwickelt, um Mandolinenorchestern – damals ein populäres Ensembleformat – ein echtes Bassfundament zu geben, entsprechend Mandoline, Mandola und Mandocello in den höheren Lagen. Anders als eine Mandoline wird der Mando-Bass wegen seiner enormen Größe nicht gehalten, sondern aufrecht wie ein Kontrabass auf einem Bodenstachel gespielt.

Pipa
Die Pipa ist ein chinesisches Zupfinstrument (Chordophon) aus der Familie der Lauten: eine viersaitige, birnenförmige Knickhalslaute, die ausschließlich gezupft und niemals mit einem Bogen gespielt wird. Ihr Name setzt sich aus den Silben „Pi“ (Anschlagen der Saite nach vorn) und „Pa“ (Zurückziehen nach hinten) zusammen – den beiden grundlegenden Zupfrichtungen des Instruments. Ihre Geschichte reicht mindestens bis in die Zeit der nördlichen Wei-Dynastie (386–534 n.

Psalterium
Das Psalterium ist ein Chordophon aus der Familie der Kastenzithern: ein bundloser, mit Fingern oder einem Federkiel-Plektrum gezupfter Rahmen- bzw. Kastenresonator, der als Vorläufer der heutigen Zither und des Hackbretts (Dulcimer) gilt. Der Name leitet sich vom griechischen „psallein“ (zupfen) ab und ist eng mit dem biblischen Psalter verwandt, da das Instrument in mittelalterlichen Bibelillustrationen häufig König David beim Zupfen zugeordnet wurde.

Qanun
Der Qanun ist eine Kastenzither aus der Familie der Chordophone – ein trapezförmiges, gezupftes Saiteninstrument, das in der arabischen, türkischen, persischen, armenischen, griechischen und zentralasiatischen klassischen Musik gleichermaßen zu Hause ist.

Rajao
Der Rajão ist ein kleines, portugiesisches Zupf- und Schlaginstrument aus der Gitarrenfamilie mit fünf, seltener sechs Saiten – nie mit einem Bogen gespielt. Er stammt von der Insel Madeira und gehört zu den ältesten dortigen Volksmusikinstrumenten; erste Belege reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück, wobei die genaue Herkunft des Instruments – möglicherweise abgeleitet von älteren portugiesischen Gitarrentypen des Festlands – nicht abschließend geklärt ist.

Rebab
Der Rebab ist ein Chordophon aus der Familie der Stachelgeigen – meist mit einem Bogen gestrichen, seltener gezupft. Seine Ursprünge liegen im persisch-arabischen Raum; schriftlich belegt ist er bereits im 8. Jahrhundert. Der Name „Rebab“ (auch Rabāb) ist im gesamten islamischen Kulturraum für zahlreiche verwandte Streichinstrumente gebräuchlich, sodass die genaue Bauform je nach Region – vom Maghreb bis nach Java – teils erheblich variiert, während das Grundprinzip der Stachelgeige stets erhalten bleibt.

Rebec
Die Rebec ist ein gestrichenes Chordophon aus dem europäischen Mittelalter. Sie entstand vermutlich im 10. bis 11. Jahrhundert und geht auf das arabische Rabāb sowie die byzantinische Lira zurück, die über das maurische Spanien (al-Andalus) den Weg nach Europa fanden. Kennzeichnend ist der schlanke, birnenförmige Korpus, der aus einem einzigen Stück Holz geschnitzt wird und deutlich schmaler ist als der einer Laute. Traditionell besitzt die Rebec drei in Quinten gestimmte, bundlose Saiten.

Ruan
Der Ruan ist ein chinesisches Zupfinstrument aus der Familie der Lauten: ein rundes, flaches Chordophon mit bundiertem Hals und vier Saiten, das ausschließlich gezupft, nicht gestrichen wird. Seine Vorform, die „Qin-Pipa", lässt sich bis in die Qin- und Han-Dynastie zurückverfolgen und ist damit über 2000 Jahre alt; ihren heutigen Namen erhielt sie erst im 3.

Rudra-Veena
Die Rudra-Veena ist ein ausschließlich gezupftes Chordophon und das zentrale Instrument der nordindischen Dhrupad-Tradition, der ältesten erhaltenen Form klassischer Hindustani-Musik. Sie besitzt sieben Saiten – nicht, wie gelegentlich behauptet, 24 bis 28 – und wird nie mit einem Bogen gestrichen. Wegen ihrer enormen technischen Anforderungen und der langen Ausbildungszeit ist die Rudra-Veena heute vom Aussterben bedroht; ihr Fortbestand ist eng mit der Dagar-Musikerfamilie verbunden, die das Instrument im 20.

Sallaneh
Der Sallaneh ist ein modernes persisches Zupfinstrument mit zusätzlichen Resonanzsaiten – kein Streichinstrument und kein jahrhundertealtes Traditionsinstrument, wie mitunter behauptet wird. Entwickelt wurde er erst im 21. Jahrhundert unter der Leitung des iranischen Musikers Hossein Alizadeh und gebaut vom Instrumentenbauer Siamak Afshari, als Weiterentwicklung der alten persischen Laute Barbat.

Santur
Der Santur ist ein persisches Hackbrett – ein Chordophon, dessen Saiten nicht gezupft, sondern ausschließlich mit zwei leichten Holzschlägeln angeschlagen werden. Das Instrument stammt aus dem heutigen Iran und blickt auf eine jahrhundertealte Geschichte in der persischen Musiktradition zurück; verwandte Hackbrettformen wie das indische Santoor, das irakische Santur, das griechische Santouri oder mitteleuropäische Hackbretter gehen letztlich auf dieselbe Grundbauweise zurück.