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Cuatro
Cuatro heißt wörtlich vier und bezeichnet in Lateinamerika mehrere unterschiedliche Zupfinstrumente, die auf vierseitige Renaissance-Gitarren der spanischen Kolonialzeit zurückgehen. Am bekanntesten ist der venezolanische Cuatro: ein kleiner, gitarrenförmiger Korpus mit vier einzelnen Nylonsaiten in reentranter Stimmung, dem zentralen Rhythmusinstrument des Joropo. Der puertoricanische Cuatro trägt trotz des gleichen Namens heute zehn Stahlsaiten in fünf Chören, eine andere Stimmung und eine violinenförmige Bauform. Beide Instrumente sind nur über eine gemeinsame vierseitige Frühform verwandt und werden hier getrennt behandelt.

Der Korpus der Westerngitarre
Der Korpus einer Westerngitarre ist größer als der einer klassischen Gitarre. Besonders zu beachten ist, dass es verschiedene Bauformen gibt, die auch Auswirkung auf den Klang und die Handhabung haben. Die Modelle Die Bezeichnungen Dreadnought, Grand Auditorium, Auditorium, Parlour und Jumbo stehen für verschiedene Ausführungen der Westerngitarre, die sich in Größe und Material unterscheiden. Allgemein ist jedoch zu beachten, dass Westerngitarren meistens über eine sehr robuste Holzverkleidung verfügen, da sie durch die Bespannung mit Stahlsaiten eine verstärkte Stabilität benötigen.

Die Auditorium Westerngitarre
Die Auditorium Westerngitarre bezeichnet eine recht große Art der Gitarre . Die Kennung 000 beschreibt dabei die genaue Größe; Etwas kleinere Modelle werden mit der Kennung 0 versehen, etwas größere als 00. Große Auditorium Gitarren werden dementsprechend mit 000 gekennzeichnet. Eine Auditorium Gitarre ist größer als eine Concert , jedoch kleiner als eine Jumbo.

Die Baton Rouge Westerngitarre
Baton Rouge ist ein deutscher Hersteller von Gitarren, der besonders viel Wert auf Einzigartigkeit hinsichtlich Optik, jedoch auch auf technische Aspekte legt. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz bereits seit der Gründung in den 1990er Jahren in der baden-württembergischen Stadt Tübingen. Da vor allem die Westerngitarren von Baton Rouge eine ansprechende Optik aufweisen - und zudem im niedrigen Preissegment erhältlich sind - spielte das Unternehmen schnell gute Verkaufszahlen ein und machte sich auch unter größeren Musikern einen Namen.

Die Concert Westerngitarre - klein aber oho!
Die Concert Westerngitarre Die Concert Westerngitarre bezeichnet man eine bestimme Art der Westerngitarre. Modelle jener Bauform sind besonders klein, weshalb ihnen die Kennung 0 verliehen wurde (je mehr Nullen, desto größer - je weniger, desto kleiner). Da Westerngitarren der Bauform Concert besonders klein gehalten sind, werden sie sehr gerne als Reisegitarren verwendet. Außerdem greifen viele Anfänger auf die Modelle zurück, da sie sehr leicht zu überschauen sind.

Die Dreadnought Westerngitarre - laute, helle Klänge
Als Dreadnought Westerngitarre bezeichnet man eine bestimmte Bauart von Westerngitarren. Diese sind größer als die meisten anderen Bauformen, was einen lauteren und oftmals helleren Klang hervorruft. Die große Bauart hat zudem den Vorteil, dass sich Höhen und Tiefen optimaler verteilen und nicht etwa ineinander verschwimmen. Erfunden wurde die Westerngitarrenbauform Dreadnought zu Beginn des 20.

Die E-Gitarre: Geschichte, Aufbau und Klang
Kaum ein Instrument hat die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts so geprägt wie die elektrische Gitarre. Dieser Artikel zeigt dir alles über Geschichte, Aufbau, Pickups, Spieltechniken, die wichtigsten Modelle von Stratocaster bis Les Paul, und was Anfänger beim Einstieg wissen sollten.

Die Jumbo Westerngitarre - lauter und tiefer Klang
Die Westerngitarrenbauform Jumbo stellt eine besonders große Bauart dar, die noch größer ist als eine typische Dreadnought . Jumbo Westerngitarren liefern dementsprechend einen besonders lauten und tiefgängigen Klang , mit dem es sogar möglich ist, größere Räume komplett ohne Verstärker zu füllen. Der entstehende Ton bietet dabei besonders ausgeprägte Tiefen, lässt jedoch auch die Höhen nicht außen vor. Geformt sind Modelle der Westerngitarrenbauform Jumbo sehr rundlich , wodurch sich die Schallwellen besonders gut im Klangkörper verteilen können.

Die Roundback Westerngitarre - schöne Gitarren mit gerundeter Rückseite
Als Roundback Westerngitarre wird eine bestimmte Bauform der Westerngitarre bezeichnet. Hauptmerkmal ist die gerundete Rückseite des Korpus, die auch als "Deep Bowl" bezeichnet wird. Während bei sämtlichen anderen Bauformen stets Hartholz für den Korpus verwendet wird, bestehen Boden und Zargen bei der Westerngitarrenbauform Roundback aus Kunststoff oder anderen Materialien. Außerdem sind die Modelle sehr schmal gefertigt und besitzen einen sehr kleinen Korpus, der etwa der Größe eines Concert Modells entspricht.

Die Stagg SW201 im Review
Stagg bietet mit dem Modell SW201 eine klassische Dreadnought-Westerngitarre an. Mit einem Preis um 70 Euro ist sie besonders anfängerfreundlich. Mit der SW201 beweist Stagg, dass eine Markengitarre nicht teuer sein muss und trotzdem Qualität bieten kann.

Die Walden Westerngitarre
Walden ist ein seit 1996 bestehender Hersteller von Konzert-, Baritone- und Westerngitarren. Das Unternehmen entstand als Fusion aus CFox Guitars Inc. und dem taiwanischen Hersteller KHS Musical Instruments. Produziert wird im chinesischen Langfang eine Vielzahl an besonders qualitativen Gitarren, welche in praktisch allen Preissegmenten erhältlich sind.

Die Westerngitarren Pflege - lange Klangkonservierung in einfachen Schritten
Damit eine Westerngitarre möglichst lange in Schuss bleibt, sollten bereits früh einige Wartungs- und Pflege-Maßnahmen angewendet werden. Doch nicht alles was glänzt, ist auch aus Gold: Keineswegs sollte eine Gitarre zum Beispiel mit einem rauen Schwamm gereinigt werden. Die besten Tipps zur Westerngitarren Pflege gibt es hier. Den Gitarrenkorpus reinigen Der Korpus ist mitunter das für Schmutz anfälligste Teil der Westerngitarre.

Die Yamaha F370 im Review
Mit der F-Serie bietet Yamaha klassische Dreadnought-Westerngitarren für den kleineren Geldbeutel an. Der neuste Zugang unter den Westerngitarren ist die Yamaha F370. Mit ihrem Preis von 165 Euro und einer hohen Zufriedenheit unter den Benutzern unterstützt sie Yamahas Vorreiterrolle auf dem Gitarrenmarkt.

Domra
Die Domra ist ein russisches Zupfinstrument mit rundem, halbkugelförmigem Korpus und langem Hals, das meist drei, seltener vier Saiten trägt. Ein Plektrum schlägt die Saiten an, das charakteristische Tremolo lässt einzelne Töne lang aushallen. Von der Balalaika unterscheidet sie vor allem der Korpus: rund bei der Domra, dreieckig bei der Balalaika. Historiker verbinden ihr Verschwinden aus dem öffentlichen Leben im 17. Jahrhundert mit dem Verbot, das Zar Alexei I. gegen fahrende Spielleute erließ, erst 1896 rekonstruierte sie der Musiker Wassili Andrejew für sein Orchester russischer Volksinstrumente. Dort führt die Domra bis heute meist die Melodie, tiefere Balalaikas übernehmen Begleitung und Bass.

Drehleier
Die Drehleier, auch Radleier oder in der französischen Tradition Vielle à roue genannt, ist ein mechanisch gestrichenes Saiteninstrument (Chordophon) aus dem mittelalterlichen Europa. Ihre Wurzeln reichen bis ins 11. und 12. Jahrhundert zurück, als sie in Form der großen, von zwei Personen bedienten Organistrum in Frankreich auftauchte; ab dem Spätmittelalter entwickelte sie sich zum handlichen Soloinstrument, wie es heute vor allem aus Frankreich und dem deutschsprachigen Raum bekannt ist.

Dulcimer
Dulcimer ist im Englischen der Sammelname für zwei grundverschiedene Instrumente: den Appalachian Dulcimer, eine gezupfte Kastenzither aus den Appalachen der USA, und den Hammered Dulcimer, ein mit zwei Schlägeln angeschlagenes Hackbrett europäischer Herkunft. Beide Namen gehen auf das lateinisch-griechische Dulce Melos, süßer Klang, zurück, ohne dass die Instrumente miteinander verwandt sind. Der Appalachian Dulcimer entstand im 19. Jahrhundert aus deutschen und schottisch-irischen Kastenzithern, der Hammered Dulcimer reicht als europäisches Hackbrett bis ins Spätmittelalter zurück. Welches Instrument gemeint ist, entscheidet allein der Zusammenhang.

Dutar
Der Dutar ist ein traditionelles Zupfinstrument aus Zentralasien und dem Iran, verbreitet vor allem in Usbekistan, Tadschikistan, Turkmenistan und im persischsprachigen Raum. Es ist ein zweisaitiges Lauteninstrument mit langem, schlankem Hals und einem bauchigen, birnenförmigen Resonanzkörper. Der Hals trägt eine Reihe von Bünden, über die zwei Saiten, traditionell aus Seide, heute häufig aus Nylon, gespannt sind.

E-Bass
Der E-Bass ist ein elektrisch verstärktes Saiteninstrument mit massivem Korpus und Bünden auf dem Griffbrett. Seine vier Saiten stehen in Quarten auf E, A, D und G, also in derselben Stimmung wie beim Kontrabass, und klingen eine Oktave tiefer als notiert. Magnetische Tonabnehmer wandeln die Saitenschwingung in eine Wechselspannung um. Ohne Verstärker bleibt er nahezu unhörbar, weil sein massiver Korpus keinen Resonanzraum hat.

E-Gitarre für Anfänger
Eine E-Gitarre eignet sich für Anfänger, weil die Saitenlage werksseitig niedriger ausfällt als bei einer Akustikgitarre und die Greifhand deshalb weniger Kraft braucht. Unverstärkt bleibt der Ton leise genug für eine Wohnung, während eine Akustikgitarre auch ohne Zutun laut durchklingt. Wer eine E-Gitarre kauft, braucht zusätzlich mindestens einen Übungsverstärker, ein Kabel, ein Stimmgerät und Plektren. Für den Einstieg eignet sich eine unkomplizierte Solidbody-Gitarre mit festem Steg am besten, ein zu billiges, schlecht eingestelltes Set und eine falsche Mensur sind die häufigsten Kauffehler.

E-Gitarre für Kinder
Eine E-Gitarre eignet sich für ein Kind, sobald Körpergröße und Fingerspannweite zu einem 3/4-Modell mit kürzerer Mensur passen, ein festes Mindestalter gibt es dafür nicht. Die kürzere Mensur und der leichtere Korpus erleichtern das Greifen, und dünnere Saiten mit niedriger Saitenlage machen die E-Gitarre oft sogar zugänglicher als eine Akustikgitarre. Ein Übungsverstärker mit Kopfhörerausgang hält die Lautstärke in der Wohnung unter Kontrolle, für lauteres Spiel gehört ein Gehörschutz dazu. Zur Grundausstattung kommen ein kleiner Übungsverstärker, ein Gurt in Kindergröße und eine leichte Gigbag.

E-Gitarre kaufen
Eine E-Gitarre klingt erst mit Verstärker vollständig, deshalb gehört er von Anfang an in die Kaufentscheidung. Dieser Ratgeber erklärt, worauf es bei Korpusbauweise, Halsform, Bundanzahl, Tonabnehmern und Steg ankommt, nennt grobe Preisspannen für Einsteiger, Mittelklasse und Profibereich und zeigt, worauf beim Kauf einer gebrauchten E-Gitarre zu achten ist.

E-Gitarre oder Akustikgitarre?
E-Gitarre und Akustikgitarre unterscheiden sich vor allem darin, wie ihr Klang entsteht: Die Akustikgitarre erzeugt ihn selbst über den Resonanzkörper, die E-Gitarre braucht dafür Tonabnehmer und Verstärker. Daraus folgen fast alle weiteren Unterschiede, von der Lautstärke ohne Verstärkung bis zu den Anschaffungskosten. Bespielbarkeit und Lernkurve unterscheiden sich ebenfalls, ein grundsätzliches Lerntempo hat aber keiner der beiden Typen voraus. Wer beide Merkmale kennt, entscheidet nach Klangziel und Musikrichtung statt nach vermeintlicher Schwierigkeit.

E-Gitarre Pflege
Eine E-Gitarre bleibt spielbar und klingt gut, wenn Saiten, Korpus und Griffbrett regelmäßig gepflegt werden. Der Saitenwechsel steht alle paar Wochen bis Monate an, der Korpus verträgt ein trockenes oder leicht feuchtes Mikrofasertuch, und das Griffbrett braucht je nach Holzart eine unterschiedliche Behandlung. Bei der Lagerung entscheiden Luftfeuchtigkeit und Temperatur über Risse und Verzug. Halskrümmung, Bundabrichten und Intonation gehören dagegen in die Fachwerkstatt.

E-Gitarre Zubehör
E-Gitarren-Zubehör umfasst alle Geräte und Teile, die eine E-Gitarre hörbar und spielbereit machen: Übungsverstärker, Instrumentenkabel, Effektpedale oder Multieffektgerät, Stimmgerät, Transportschutz sowie Gurt und Plektren. Ein Übungsverstärker macht das schwache Signal des Tonabnehmers hörbar, ein Instrumentenkabel überträgt es verlustarm zum Verstärker oder Effektgerät, und ein Stimmgerät hält die Saiten auf der richtigen Tonhöhe. Gigbag oder Case schützen das Instrument beim Transport, Gurt und Plektren betreffen Spielposition und Anschlag. Dieser Ratgeber erklärt zu jeder Kategorie, was sie leistet und worauf beim Kauf zu achten ist.