Bendir

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Bendir
Bendir

Zusammenfassung

Der Bendir ist ein Instrument, welches aus Nordafrika stammt. Besonders in Maghreb ist das Instrument sehr weit verbreitet, welches dort als eine Art Rahmentrommel angesehen wird. Das Bendir besteht aus einem Ziegen, oder sogar Schafhaut bespanntem Holzrahmen , welches mit Schnarrsaiten versehen ist. Diese Schnarrsaiten werden meistens aus einem Darm hergestellt, damit der Klang auf der Unterseite weiterhin unterverändert bleibt.

Der Bendir ist ein Instrument, welches aus Nordafrika stammt. Besonders in Maghreb ist das Instrument sehr weit verbreitet, welches dort als eine Art Rahmentrommel angesehen wird. Das Bendir besteht aus einem Ziegen, oder sogar Schafhaut bespanntem Holzrahmen, welches mit Schnarrsaiten versehen ist. Diese Schnarrsaiten werden meistens aus einem Darm hergestellt, damit der Klang auf der Unterseite weiterhin unterverändert bleibt.

Bei einem solchen Instrument werden oft Holzlamellen verwendet, die daraufhin gebogen werden. Meistens besitzen diese Durchmesser von 20 bis 60 Zentimeter. Diese Lamellen werden für dieselbe Form verwendet, die auch bei normalen Sieben angewendet wird. Außerdem besteht ein großer Unterschied zu den üblichen arabischen Rahmentrommeln. Diese besitzen nämlich keinen Schellenkranz.

Wie spielt man den Bendir?

Außerdem kann der Bendir im Sitzen und im Stehen gespielt werden. Der Daumen wird hierbei in das Loch am Rahmen gesteckt, damit ein gewisser Halt gegeben werden kann. Mit der anderen Hand wird die Trommel geschlagen. Durch das angebrachte Fell kann der Ton gedämpft werden. Meistens werden sogar die Töne am Rand gespielt.

Verwendung des Bendirs

Neben einer bekannten Bechertrommel, die sich auch Darbuka nennt, sorgt der Bendir für einen anderen Rhythmus. Der populäre und algerische Musikstil Rai wird unter anderem mit diesem Instrument gespielt. Die arabische und städtische Musik wird ebenfalls mit der Bendir gespielt. Besonders an Feierlichkeiten und Hochzeiten wird das Instrument benutzt, welches einen eleganten und interessanten Klang bieten kann. Selbst bei den öffentlichen Veranstaltungen und bei vielen Musikern wird er Bendir von den Männern gespielt. Als Gesangs, oder sogar Tanzbegleitung ist dieses Instrument sehr gut geeignet. Besonders Frauen tanzen zu den verschiedenen Musikstücken, die durch das Bendir erspielt werden.

Eigentlich ist das Bendir wie kleine Tontrommeln aufgebaut. Diese begleiten besonders die religiösen Gesänge in Maghreb und unterstützen, die dort vorhandenen Rituale. Die nordafrikanischen Rohrtrommeln werden eher ist der Sahara verwendet. Daher bleiben sie immer ein großer Teil der islamischen Kultur.

Wie klingt ein Bendir?

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Bianqing

Bianqing

Das Bianqing ist ein altes chinesisches Idiophon aus der Zeit der Shang-Dynastie, das aus einer Reihe L-förmiger Klangsteine aus Stein oder Jade besteht. Die Steine sind in unterschiedlichen Größen und Stärken gefertigt und in einem lackierten Holzrahmen aufgehängt. Jeder Stein erzeugt beim Anschlagen einen eigenen, festen Ton, sodass sich mit dem gesamten Satz eine Tonleiter spielen lässt.

Bianzhong

Bianzhong

Ein Bianzhong ist ein chinesisches Glockenspiel aus mehreren gestimmten Bronzeglocken, die an einem hölzernen Rahmengestell hängen. Der bekannteste erhaltene Satz mit 65 Glocken stammt aus dem Grab des Markgrafen Yi von Zeng in der Provinz Hubei, 1978 entdeckt und auf etwa 433 v. Chr. datiert. Jede Glocke gibt je nach Anschlagpunkt zwei unterschiedliche Töne ab, weil ihr Querschnitt mandelförmig statt rund ist. Als höfisches Ritualinstrument der Zhou-Dynastie zeigte Zahl und Größe der Glocken den Rang des Besitzers.

Bodhrán

Bodhrán

Der Bodhrán ist eine irische Rahmentrommel: ein runder Holzrahmen, einseitig mit Ziegenfell bespannt und auf der Rückseite offen. Gespielt wird er mit einem beidseitig zugespitzten Holzschlägel, dem Tipper oder Cipín, während die freie Hand von innen gegen das Fell drückt und Tonhöhe sowie Klangfarbe steuert. Anders als die populäre Erzählung von einem jahrhundertealten irischen Nationalinstrument behauptet, setzte sich der Bodhrán in der Sessionmusik erst ab den 1960er Jahren durch, vor allem durch den Komponisten Seán Ó Riada und sein Ensemble Ceoltóirí Chualann. Zuvor war der Rahmen ein landwirtschaftliches Sieb zum Worfeln von Getreide und ein improvisiertes Schlaginstrument der Wrenboys am Stephanstag.

Bongos

Bongos

Bongos sind ein Paar kleiner Handtrommeln aus Holz, die ein Steg fest miteinander verbindet. Die kleinere Trommel heißt Macho und misst am Fell rund 7 Zoll, die größere heißt Hembra und misst rund 8,5 Zoll. Der Spieler hält das Paar zwischen den Knien und schlägt es mit Fingern und Handflächen an, nicht mit Schlägeln. Bongos stammen aus dem Osten Kubas und gehören seit den Anfängen des Son cubano zu dessen fester Besetzung.