Die Concert Westerngitarre bezeichnet man eine bestimme Art der Westerngitarre. Modelle jener Bauform sind besonders klein, weshalb ihnen die Kennung 0 verliehen wurde (je mehr Nullen, desto größer - je weniger, desto kleiner). Da Westerngitarren der Bauform Concert besonders klein gehalten sind, werden sie sehr gerne als Reisegitarren verwendet. Außerdem greifen viele Anfänger auf die Modelle zurück, da sie sehr leicht zu überschauen sind.
Die Concert Westerngitarre - klein aber oho!

Zusammenfassung
Die Concert Westerngitarre Die Concert Westerngitarre bezeichnet man eine bestimme Art der Westerngitarre. Modelle jener Bauform sind besonders klein, weshalb ihnen die Kennung 0 verliehen wurde (je mehr Nullen, desto größer - je weniger, desto kleiner). Da Westerngitarren der Bauform Concert besonders klein gehalten sind, werden sie sehr gerne als Reisegitarren verwendet. Außerdem greifen viele Anfänger auf die Modelle zurück, da sie sehr leicht zu überschauen sind.
Die Bauform Concert
Gefertigt werden Concert Westernmodelle in einer sehr rundlichen Form. Diese kann unter anderem dazu beitragen, dass ein gleichmäßiger Klang erzielt wird. Auf den ersten Blick fällt an einem Concert Modell auf, dass die schmalste Stelle des Korpus recht hoch positioniert ist.
Diese sitzt etwa auf Höhe des Schalllochs. Oberhalb der schmalsten Stelle ist ein Concert Modell ungewöhnlich schmal, verläuft unterhalb der schmalsten Stelle dafür jedoch umso breiter. Um zur Handhabung der Westerngitarre beizutragen, sind Concert Modelle zudem häufig nicht so dick wie andere Bauformen. Sie weisen daher auch ein sehr leichtes Gewicht auf.
Welchen Einfluss hat die Bauform Concert auf den Klang einer Westerngitarre?
Wenn der Korpus einer Gitarre zu breit konzipiert wird, besteht die Gefahr, dass die Töne ineinander verschwimmen. Vor allem die Höhen kommen dadurch nur sehr schwach durch, was von Gitarristen in der Regel nicht gewünscht ist. Da Concert Modelle jedoch bewusst etwas schmaler und kleiner konstruiert werden, ist dies nicht gegeben.
Die Saiten können in vollem Umfang schwingen und verteilen ihre Schallwellen dabei gleichmäßig im kleinen Korpus der Concert Westerngitarre. Dadurch entsteht ein sehr klarer und voller Klang, bei dem vor allem die Höhen sehr definiert sind. Auch die Basstöne kommen jedoch sehr gut durch, sowohl bei Einzeltönen, als auch bei Akkorden. Aufgrund der Klarheit des Sounds sind vor allem Studiomusiker sehr begeistert von Concert Modellen.
Da diese von einigen Herstellern jedoch auch mit Tonabnehmern geliefert werden, eignen sie sich ebenso zum Einsatz auf der Bühne. Vor allem für Gitarristen, die sich bei Konzerten gerne bewegen, ist die Concert Bauweise sinnvoll. Durch das geringe Gewicht und die kompakte Größe entsteht so keine Einschränkung der Bewegungsfreiheit. Auch bietet es sich an, ein Concert Modell als Reisegitarre zu benutzen, da diese eben so kompakt sind.
Klangliche Eigenschaften der Westerngitarrenbauform Concert 0
Bereits beim ersten Spielen fällt auf, wie leise Westerngitarren der Bauform Concert (0) sind. Doch keinesfalls ist das etwas negatives. Durch den besonders kleinen Klangkörper kommt es nicht vor, dass Tiefen und Höhen ineinander Verschwimmen und ein undeutliches Klangbild erschaffen. Stattdessen ist bei einer Concert Westerngitarre stets gegeben, dass jeder einzelne Ton klar herausschallt. Selbst bei Akkorden ist jede Saite einzeln herauszuhören, was auf die Präzision der Concert Bauform zurückzuführen ist.
Aus diesem Grund werden die Modelle auch sehr gerne für das Studio verwendet. Sofern ein Tonabnehmer verbaut und ein geeigneter Verstärker vorhanden ist, sind Concert Westerngitarren auch sehr gut für Live-Auftritte geeignet. Die Saiten klingen in der Regel sehr warm - bei Concert Modellen wird bewusst auf Brillanz verzichtet, um ein tiefenlastigeres, aber dafür auch wärmeres Klangbild zu erhalten.
Technische Aspekte der Concert Bauform
Da die Westerngitarrenbauform Concert 0 sehr klein gehalten ist, sind Modelle jener Bauart auch sehr leicht zu spielen. Sie weisen nur ein sehr geringes Gewicht auf, weshalb sie auch ohne Rückenschmerzen im Stehen gespielt werden können. Für Anfänger sind diese Modelle besonders geeignet, da es ihnen leicht möglich ist, beim Spielen die Bewegungen der Schlaghand zu beobachten - nicht etwa wird diese, wie bei größeren Modellen, von der Dicke des Korpus verdeckt.
Geformt sind Concert Westerngitarren zu den Schultern hin sehr rundlich, während die Engstelle auf Höhe des Korpus noch schmaler ist als bei anderen Modellen. Zum unteren Ende hin wird die Gitarre wieder sehr breit.
Tipp: Epiphone EF-500RCCE
Ein sehr erfolgreiches Concert Modell des mittleren Preis-Segments ist die Epiphone EF-500RCCE. Diese Gitarre besitzt einen massiven Palisander Korpus, der durch eine Zederndecke abgerundet wird. Die Optik ist sehr schlicht gehalten und gilt somit als besonders zeitlos. Ebenfalls konnte Martin ein erfolgreiches Concert Modell produzieren: Die Martin OMCPA5 besteht nicht nur aus hochwertigen Hölzern, sondern besitzt durch den satin-schwarzen Lack auch eine einzigartige Optik.
Besonders preiswert ist die CORT LUCE450C-NS. Diese Gitarre besitzt einen absolut eigenen Klang, da die Decke aus dem gleichen Holz gefertigt wurde wie Boden und Zargen, was sehr selten der Fall ist - in diesem Fall geht es um Mahagoni. Einzigartig ist zudem, dass der Hals erst am 18. Bund in den Korpus mündet. Somit kann auf einen Cutaway verzichtet werden, wodurch ein besonders voller Klang erzielt wird.
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Cort Westerngitarre
Cort ist ein südkoreanisches Unternehmen, welches im Jahre 1973 gegründet wurde und auf die Produktion von Gitarren spezialisiert ist. Der Hersteller fertigt seine Instrumente sowohl unter eigenem Namen, als auch für andere Marken an. Da eine Vielzahl von Marken mit Gitarren von Cort beliefert werden, zählt das Unternehmen als einer der größten Gitarrenhersteller weltweit. Sämtliche Produktionsstandorte sind in Asien lokalisiert; Südkorea besitzt als Heimatland des Herstellers die größte Manufaktur, gefolgt von China und Indonesien.

Crwth
Der Crwth ist ein historisches walisisches Streichinstrument mit rechteckigem Rahmen und sechs Darmsaiten. Vier Saiten laufen über ein bundloses Griffbrett und werden mit dem Bogen gestrichen, zwei liegen seitlich daneben und klingen nur als gezupfter Bordun. Belegt ist der Crwth spätestens seit dem 12. Jahrhundert in Wales, wo er bis ins 18. Jahrhundert gespielt wurde, dann aber aus der lebendigen Praxis verschwand. Seit dem späten 20. Jahrhundert bauen einzelne Instrumentenmacher ihn anhand historischer Vorbilder neu.

Cuatro
Cuatro heißt wörtlich vier und bezeichnet in Lateinamerika mehrere unterschiedliche Zupfinstrumente, die auf vierseitige Renaissance-Gitarren der spanischen Kolonialzeit zurückgehen. Am bekanntesten ist der venezolanische Cuatro: ein kleiner, gitarrenförmiger Korpus mit vier einzelnen Nylonsaiten in reentranter Stimmung, dem zentralen Rhythmusinstrument des Joropo. Der puertoricanische Cuatro trägt trotz des gleichen Namens heute zehn Stahlsaiten in fünf Chören, eine andere Stimmung und eine violinenförmige Bauform. Beide Instrumente sind nur über eine gemeinsame vierseitige Frühform verwandt und werden hier getrennt behandelt.

Domra
Die Domra ist ein russisches Zupfinstrument mit rundem, halbkugelförmigem Korpus und langem Hals, das meist drei, seltener vier Saiten trägt. Ein Plektrum schlägt die Saiten an, das charakteristische Tremolo lässt einzelne Töne lang aushallen. Von der Balalaika unterscheidet sie vor allem der Korpus: rund bei der Domra, dreieckig bei der Balalaika. Historiker verbinden ihr Verschwinden aus dem öffentlichen Leben im 17. Jahrhundert mit dem Verbot, das Zar Alexei I. gegen fahrende Spielleute erließ, erst 1896 rekonstruierte sie der Musiker Wassili Andrejew für sein Orchester russischer Volksinstrumente. Dort führt die Domra bis heute meist die Melodie, tiefere Balalaikas übernehmen Begleitung und Bass.