Madonna

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Eine Discokugel im Bühnenlicht vor dunklem Hintergrund. Foto: deluxtrade / Pixabay.
Eine Discokugel im Bühnenlicht vor dunklem Hintergrund. Foto: deluxtrade / Pixabay.

Zusammenfassung

Madonna, mit vollem Namen Madonna Louise Ciccone, ist eine US-amerikanische Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin. Sie kam am 16. August 1958 in Bay City im US-Bundesstaat Michigan zur Welt und veröffentlichte ab 1983 vierzehn Studioalben, in denen sie Klangbild und Musikrichtung immer wieder von Grund auf änderte. Guinness World Records führt sie mit mehr als 400 Millionen verkauften Tonträgern als meistverkaufte Sängerin aller Zeiten. 2008 nahm die Rock and Roll Hall of Fame sie auf.

Madonna, mit vollem Namen Madonna Louise Ciccone, ist eine US-amerikanische Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin. Sie kam am 16. August 1958 in Bay City im US-Bundesstaat Michigan zur Welt und veröffentlichte ab 1983 vierzehn Studioalben, in denen sie Klangbild und Musikrichtung immer wieder von Grund auf änderte. Guinness World Records führt sie mit mehr als 400 Millionen verkauften Tonträgern als meistverkaufte Sängerin aller Zeiten. 2008 nahm die Rock and Roll Hall of Fame sie auf.

1958Geburtsjahr
1983Debütalbum
14Studioalben
2008Rock and Roll Hall of Fame

Wer ist Madonna?

Madonna ist eine US-amerikanische Sängerin und Songwriterin, die seit den frühen 1980er Jahren zu den einflussreichsten Figuren der Popmusik zählt. Sie schreibt ihre Lieder meist gemeinsam mit wechselnden Koautoren und Produzenten und wechselt dabei Klangbild und Bühnenbild mit nahezu jedem neuen Album. Diese ständige Neuerfindung unterscheidet ihre Karriere von den meisten anderen Popkarrieren derselben Zeit.

MerkmalMadonna
Geboren16. August 1958 in Bay City, Michigan, USA
Bürgerlicher NameMadonna Louise Ciccone
GenrePop, Dance-Pop, im Lauf der Karriere auch House und Electronica
Prägende AlbenLike a Virgin (1984), Like a Prayer (1989), Ray of Light (1998), Confessions on a Dance Floor (2005)
Aktiver Zeitraumseit 1982
Besonderheitwechselt Musikstil und Bühnenbild mit nahezu jedem Album

Wie verlief Madonnas Werdegang?

Madonna zog 1978 nach New York, um dort als Tänzerin zu arbeiten, und trat zunächst in mehreren Tanzensembles auf. 1982 erschien mit Everybody ihre erste Single, 1983 folgte das Debütalbum Madonna mit Dance-Pop-Stücken für Diskotheken. Den internationalen Durchbruch brachte 1984 das Album Like a Virgin, das der Produzent Nile Rodgers mitgestaltete. Bei den MTV Video Music Awards desselben Jahres sang Madonna das Titelstück in einem Brautkleid, ein Auftritt, der bis heute als eines der bekanntesten Bilder der Sendergeschichte gilt. Neben der Musik übernahm sie in den folgenden Jahrzehnten mehrere Filmrollen; für ihre Hauptrolle in Evita erhielt sie 1997 den Golden Globe als beste Hauptdarstellerin in einer Musical- oder Komödienproduktion.

Welche Alben prägen Madonnas Karriere?

Acht von Madonnas vierzehn Studioalben markieren die Stationen, an denen sich ihre musikalische Entwicklung ablesen lässt:

  • Madonna (1983) ist das Debütalbum mit Dance-Pop-Stücken für den Diskothekenmarkt.
  • Like a Virgin (1984) bringt mit Produzent Nile Rodgers den internationalen Durchbruch.
  • True Blue (1986) rückt eingängige Popmelodien in den Vordergrund.
  • Like a Prayer (1989) verbindet Popsong-Strukturen mit Gospelchor und religiösen Motiven.
  • Erotica (1992) nimmt Rhythmen der House-Musik auf.
  • Ray of Light (1998) entsteht mit Produzent William Orbit und setzt auf Electronica und Ambient-Klangflächen.
  • Music (2000) arbeitet mit Produzent Mirwais und stark verfremdeten Gitarren- und Synthesizerklängen.
  • Confessions on a Dance Floor (2005) kehrt mit Produzent Stuart Price zum durchgehenden Diskorhythmus zurück und enthält mit Hung Up ein Stück, das ein Sample aus ABBAs Gimme Gimme Gimme verwendet.

Wie veränderte sich Madonnas Musikstil über die Jahrzehnte?

Madonnas Musik wechselt mit fast jedem Album das Genre, während Strophe und Refrain als Grundgerüst meist gleich bleiben. In den 1980er Jahren dominieren Dance-Pop und, bei Like a Prayer, ein Popsong mit Gospelchor. In den 1990er Jahren rücken Rhythmen der House-Musik und des Rhythm and Blues in den Vordergrund, bevor Ray of Light 1998 die Wende zur Electronica vollzieht: Der Synthesizer und programmierte Beats ersetzen weitgehend Gitarre und akustisches Schlagzeug. Nach der elektroclash-nahen Produktion von Music im Jahr 2000 kehrt Confessions on a Dance Floor 2005 zum durchgehenden Viervierteltakt der Diskomusik zurück, diesmal als Album, das von einem Stück ins nächste überblendet wie ein DJ-Mix.

1983 Dance-Pop (Debütalbum) 1989 Gospel-Pop (Like a Prayer) 1992 House (Erotica) 1998 Electronica (Ray of Light) 2005 Disco (Confessions) Die Zeitachse läuft von 1983 bis 2005 und zeigt nur einen Ausschnitt der Genrewechsel.
Madonna wechselt das Genre mit nahezu jedem Album: vom Dance-Pop der Anfangsjahre über Gospel-Pop und House bis zur Electronica von Ray of Light 1998 und zurück zum Diskorhythmus von Confessions on a Dance Floor 2005.

Madonna macht die Neuerfindung selbst zum künstlerischen Prinzip. Wo die meisten Popkarrieren einen erkennbaren Sound über Jahrzehnte fortführen, wechselt Madonna Genre, Produzenten und Bühnenbild mit fast jedem Album und bleibt trotzdem an der Stimme und an wiederkehrenden Themen wie Selbstbestimmung erkennbar.

Was zeichnet Madonnas Bühnenshows aus?

Madonnas Bühnenshows setzen auf durchchoreografierte Tanzszenen, aufwendige Kostümwechsel und ein wiederkehrendes Bildthema pro Tournee. Wie viele Popstars ihrer Generation nutzt sie ein Headset-Mikrofon, das Gesang und Tanzschritte gleichzeitig erlaubt, statt an einem festen Mikrofonständer zu stehen. Der Modedesigner Jean Paul Gaultier entwarf für die Blond Ambition World Tour 1990 ein Bustierkleid mit kegelförmigen Miedern, das Madonna auf der Bühne trug und das bis heute mit ihrem Namen verbunden bleibt. Seit dieser Tournee bauen ihre Konzertreisen jeweils ein durchgehendes Bühnenbild um das aktuelle Album auf und ergänzen es um Videoprojektionen sowie ein festes Ensemble an Tänzerinnen und Tänzern.

Welchen Einfluss hatte Madonna auf die Popmusik?

Madonna gilt vielen Popkünstlerinnen der folgenden Generationen als Vorbild für das Modell, den eigenen Musikstil und das eigene Bild bei jedem Album neu zu erfinden. 2008 nahm die Rock and Roll Hall of Fame sie als eine von wenigen Solokünstlerinnen des Pop in ihre Reihen auf. Guinness World Records zertifizierte sie mehrfach, zuletzt 2023, als meistverkaufte Sängerin aller Zeiten mit mehr als 400 Millionen verkauften Tonträgern. Ihr Titel Queen of Pop, mit dem Medien sie seit den 1980er Jahren beschreiben, verweist auf diese Kombination aus kommerziellem Erfolg und ständigem Stilwechsel.

Häufige Fragen zu Madonna

Wer ist Madonna?

Madonna ist eine 1958 in Bay City, Michigan, geborene US-amerikanische Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin, die seit 1983 vierzehn Studioalben veröffentlicht hat. Sie zählt zu den einflussreichsten Figuren der Popmusik, und Medien bezeichnen sie häufig als Queen of Pop. 2008 nahm die Rock and Roll Hall of Fame sie auf.

Wann wurde Madonna geboren?

Madonna kam am 16. August 1958 in Bay City im US-Bundesstaat Michigan zur Welt. Ihr vollständiger Name lautet Madonna Louise Ciccone. 1978 zog sie nach New York, um dort als Tänzerin zu arbeiten, bevor sie Anfang der 1980er Jahre ihre Musikkarriere begann.

Wie viele Studioalben hat Madonna veröffentlicht?

Madonna veröffentlichte zwischen 1983 und 2019 vierzehn Studioalben, vom Debütalbum Madonna bis zu Madame X. Zu den bekanntesten zählen Like a Virgin von 1984, Like a Prayer von 1989, Ray of Light von 1998 und Confessions on a Dance Floor von 2005.

Warum nennen Medien Madonna Queen of Pop?

Medien nennen Madonna seit den 1980er Jahren Queen of Pop, weil sie über Jahrzehnte kommerziell erfolgreich blieb und dabei ihren Musikstil, ihr Bühnenbild und ihr Image mit fast jedem Album änderte. Guinness World Records führt sie zusätzlich als meistverkaufte Sängerin aller Zeiten.

Welches Album gilt als Madonnas größter musikalischer Umbruch?

Ray of Light von 1998 gilt als größter musikalischer Umbruch in Madonnas Karriere. Mit Produzent William Orbit wechselte sie von gitarrenbasiertem Pop zu Electronica und Ambient-Klangflächen, die stark auf Synthesizer und programmierte Beats setzen.

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