Maracas

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Klaus Malke
Maracas
Maracas

Zusammenfassung

Als Maracas bezeichnet man aus Lateinamerika stammende Perkussionsinstrumente , welche in Deutschland auch einfach Rasseln, Rumba-Rasseln oder Rumbakugeln genannt werden. Sie ähneln dem aus den USA stammenden Egg- bzw. Chickenshaker , unterscheiden sich allerdings in ihrer Bauform etwas von diesem Instrument. Verwendung von Maracas Maracas werden hauptsächlich für die Rhythmuserzeugung in der lateinamerikanischen Musik eingesetzt.

Als Maracas bezeichnet man aus Lateinamerika stammende Perkussionsinstrumente, welche in Deutschland auch einfach Rasseln, Rumba-Rasseln oder Rumbakugeln genannt werden. Sie ähneln dem aus den USA stammenden Egg- bzw. Chickenshaker, unterscheiden sich allerdings in ihrer Bauform etwas von diesem Instrument.

Verwendung von Maracas

Maracas werden hauptsächlich für die Rhythmuserzeugung in der lateinamerikanischen Musik eingesetzt. Stilbildend sind sie zum Beispiel für Rumba, Salsa, Samba und Bolero. Auch im Bossa Nova werden sie gerne verwendet. Inzwischen dienen sie jedoch auch als Rhythmusinstrument in modernen Musikrichtungen wie Pop, Rock oder House. Hierbei wird der Klang allerdings oft auf elektronischem Weg erzeugt, so dass die eigentlichen Instrumente nur noch recht selten beziehungsweise nur bei Live-Auftritten zum Einsatz kommen.

Aufbau der Maracas

Maracas bestehen aus einem Hohlkörper, in dem sich eine Füllung befindet. Der Körper ist mit einem Handgriff versehen. Der Spieler schüttelt durch Bewegen des Handgriffes den Hohlkörper hin und her, so dass die Füllung in diesem die Geräusche erzeugt. Zur Herstellung des Hohlkörpers wurden im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte viele verschiedene Materialien verwendet. Ursprünglich nutzte man dazu getrocknete Kürbisse, später wurde vorwiegend Holz verwendet. Moderne Maracas können aber auch aus Kunststoff hergestellt sein.

Die Füllung kann ebenfalls je nach gewünschtem Klangbild und Verfügbarkeit variiert werden. So verwendete man früher beispielsweise Reiskörner oder kleine Kieselsteine, auch Samenkörner und Schrot wurden als Füllung genutzt. Heute kommen vorwiegend Kunststoffkugeln zum Einsatz.

Wie spielt man Maracas?

Eine Besonderheit der Maracas ist, dass sie fast immer paarweise gespielt werden. Bei klassischer Spielweise werden sie dabei mit ihrem Handgriff geschüttelt, einige Spieler haben sich jedoch auch angewöhnt, die Maracas mit den Fingerspitzen anzuschlagen. Üblich ist außerdem, die Maracas gegen andere Gegenstände zu schlagen, zum Beispiel den Arm des Spielers, so dass der Klang lauter und durchdringender wird.

Die Lautstärke der Instrumente kann man auch durch die Körnung der Füllung variieren. Je feiner diese gewählt wird, desto leiser und harmonischer klingt das Instrument.

Wie klingen Maracas?

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Marimba

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Die Marimba ist ein Stabspiel aus abgestimmten Holzstäben mit je einer Resonanzröhre unter jedem Stab. Sie klingt tiefer und weicher als das Xylophon, weil ihre Stäbe an der Unterseite eine tiefere Wölbung tragen und ihr erster gestimmter Oberton zwei Oktaven über dem Grundton liegt. Der Spieler schlägt die Stäbe mit garnumwickelten Schlägeln an, in der Konzertliteratur meist mit vieren. Die große Konzertmarimba umfasst fünf Oktaven und klingt so, wie sie notiert ist.

Maultrommel

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Die Maultrommel ist ein Zupfidiophon aus einem Rahmen mit einer federnden Zunge, den der Spieler an die Zähne setzt und anzupft. Die Zunge liefert dabei immer denselben Grundton. Die Melodie entsteht ausschließlich im Mundraum, der als veränderlicher Resonanzraum einzelne Teiltöne dieses Grundtons verstärkt. Trotz des Wortes Trommel im Namen hat das Instrument weder Fell noch Kessel und zählt zu den Idiophonen.

Pauke

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Die Pauke ist eine Kesseltrommel mit stimmbarer Tonhöhe und damit eine der wenigen Trommeln, die einen bestimmten Ton ergeben. Ihr halbkugelförmiger Kessel besteht meist aus Kupfer, darüber spannt ein Reifen ein einzelnes Fell. Im Orchester steht die Pauke als Satz von zwei bis vier Instrumenten vor einem einzigen Spieler, der die Stimmung heute über ein Fußpedal ändert. Der italienische Name lautet Timpani.

Ranat thum lek

Ranat thum lek

Ranat Thum Lek ist ein thailändisches Idiophon aus der Familie der Metallophone und fester Bestandteil des klassischen Piphat-Ensembles Thailands. Der allgemeine Oberbegriff "Ranat" bezeichnet in der thailändischen Musik grundsätzlich Instrumente mit nebeneinander aufgehängten oder aufgelegten Klangstäben, unabhängig vom Material, die genaue Bauart und Tonlage unterscheidet die einzelnen Familienmitglieder jedoch deutlich voneinander.