Der Dholak ist ein traditionelles indisches Musikinstrument, ein zweifelliges Trommelinstrument. Es wird in vielen indischen Musikstilen verwendet, einschließlich Bhangra, Qawwali und Filmmusik. Der Dholak ist ein sehr beliebtes Instrument in Indien und Pakistan und wird häufig bei religiösen Zeremonien, Hochzeiten und anderen Festen gespielt.
Der Dholak besteht aus einem Holzkorpus, der auf beiden Seiten mit einem Fell bespannt ist. Die beiden Felle unterscheiden sich in Größe und Material: Das eine erzeugt einen tieferen, das andere einen höheren Ton. Der Dholak wird überwiegend mit den bloßen Händen gespielt, gelegentlich unterstützt durch einen dünnen Stock auf der hohen Seite.
Der Dholak ist ein sehr vielseitiges Instrument und kann in vielen verschiedenen Musikstilen verwendet werden. Es ist ein wichtiger Bestandteil der indischen Musikkultur und wird weiterhin in vielen Teilen Indiens und Pakistans gespielt.
Wie klingt der Dholak?
Der Klang des Dholak ist tief, rhythmisch und facettenreich. Er hat einen warmen, satten Klang, der durch die Verwendung von zwei unterschiedlich gestimmten Fellen auf beiden Seiten des Instruments entsteht: Die tiefere Seite liefert den basslastigen Grundton, die höhere Seite einen helleren, präziseren Ton. Der Dholak ist ein sehr vielseitiges Instrument, das sowohl für traditionelle indische Musik als auch für moderne Musikstile verwendet werden kann.
Woraus besteht der Dholak?
Der Dholak ist ein zweifelliges, trommelähnliches Musikinstrument, das in Indien und Pakistan verbreitet ist. Er besteht aus einem tonnenförmigen Holzkörper mit zwei Öffnungen unterschiedlicher Größe. Der kleinere, höher klingende Kopf ist meist mit einer dünneren Schicht aus Ziegenhaut bespannt, während der größere, tiefer klingende Kopf mit einer dickeren Schicht aus Büffel- oder Kuhhaut bespannt ist. Beide Felle sind über Lederriemen oder ein Netz aus Schnüren miteinander verbunden, mit denen sich die Spannung und damit die Stimmung des Instruments justieren lässt. Der Dholak wird überwiegend mit den Händen gespielt, wobei die höhere Seite gelegentlich zusätzlich mit einem dünnen Stock angeschlagen wird. Er wird normalerweise in einer sitzenden Position auf dem Schoß gespielt.
Wie spielt man den Dholak?
Der Dholak wird auf dem Schoß liegend gespielt, wobei die Hände von beiden Seiten auf die Felle treffen. Die tiefere Seite wird meist mit der flachen Hand oder der ganzen Handfläche gespielt, um einen vollen Basston zu erzeugen. Die höhere Seite wird mit Fingern und Handballen gespielt, um schnellere, präzisere rhythmische Muster zu erzeugen.
Es gibt verschiedene Techniken, um den Dholak zu spielen. Eine davon ist das "Tutting", bei dem die Finger in einer schnellen, rhythmischen Bewegung auf das Fell geschlagen werden. Eine andere Technik ist das "Dhikki", bei dem die Handfläche in einer langsameren, gleichmäßigen Bewegung auf das Fell trifft.
Beide Hände arbeiten dabei meist unabhängig voneinander, sodass sich Bass- und Melodierhythmus überlagern und ein dichtes, treibendes Klangbild entsteht. Der Dholak wird häufig zusammen mit Harmonium, Tabla oder Gesang gespielt und ist im Bhangra ein zentrales, rhythmusgebendes Instrument.
Der Dholak ist ein sehr flexibles Instrument, das vielseitig eingesetzt werden kann. Es kann sowohl als Begleitinstrument als auch als eigenständiges Rhythmusinstrument bei geselligen Anlässen verwendet werden.
Typische Musikstile mit dem Dholak
Der Dholak ist das zentrale Rhythmusinstrument des Bhangra, der Volksmusik und des Tanzes aus dem Punjab, wo sein treibender Beat Hochzeiten und Erntefeste begleitet. Auch im Qawwali, dem religiösen Sufi-Gesang, gehört der Dholak zur festen Begleitung neben Harmonium und Klatschrhythmen. In der indischen Filmmusik (Bollywood) ist er seit Jahrzehnten eines der prägenden Perkussionsinstrumente für Tanznummern.
Bekannte Lieder mit dem Dholak
Der Dholak ist als Rhythmusinstrument des Bhangra und als fester Bestandteil der Bollywood-Filmmusik bekannt, weniger durch einzelne, im Westen bekannte Songtitel. Wer seinen Klang kennenlernen möchte, findet ihn am ehesten in Bhangra-Aufnahmen aus dem Punjab und in den Tanznummern zahlreicher indischer Filmproduktionen.




