Die Gregorianik

2 Min. Lesezeit
Die Gregorianik
Die Gregorianik

Zusammenfassung

Die Gregorianik unterteilt man in drei Gesangsformmen: Psalmodie, Jubilus und Sequenz. Die Psalmodie Die Psalmmodie ist ein Gotteslob. Hier steht der Text im Vordergrund, nicht die Musik. Aus diesem Grund ist die Musik nur einstimmig dargestellt.

Die Gregorianik unterteilt man in drei Gesangsformmen: Psalmodie, Jubilus und Sequenz.

Die Psalmodie

Die Psalmmodie ist ein Gotteslob. Hier steht der Text im Vordergrund, nicht die Musik. Aus diesem Grund ist die Musik nur einstimmig dargestellt. Der Gesang erscheint im "Call-Respons-Prinzip", welches in der heutigen Zeit in Gospel-Chören zu finden ist.

Die Psalmodie ist nach dem Psalmmodell aufgestellt. Zuerst ein Anstieg der Melodie (Initium), dann ein längerer Abschnitt der Rezitation, welcher in der Tonlage des Tenors ist, während dieser Rezitation ist eine Kadenzfolge zu hören (mehre oder ein Dreiklang), zum Schluss hin führt eine Termination (Abstieg der Melodie) und am Ende eine Finalis (Schlusston).

Der Jubilus

Der Jubilus fungierte als fröhlicher beziehungsweise als ein jubelnder Gesang. Oft angewendet in der Kirche, um den Herrn zu Lobpreisen ("Lobesgesang"). Er gehört in die Spalte der funktionellen Musik.

Schaut man sich Werke im Stil des Jubilus an, so fällt einem auf, dass der Text überwiegend Melismatisch (das heißt ein Ton pro Silbe) geschrieben worden ist.

Oft werden diese Lobgesänge in der Kirche von Chören gesungen. Um dort nicht an Wirkung zu verlieren oder zu beeinträchtigen, ist es noch heute üblich chorisch zu atmen ("unendlicher Atem").

Wichtig für die Wirkung beim Jubilus war auch,die Textgestaltung. Hier wurden vor allem die Buchstaben o, a und manchmal auch e verwendet, denn diese Laute waren besoders leicht im Mund zu bilden (Beispiel: Hallelua). Weniger günstig erschienen die Laute u,i und t. Auch in so gut wie allen Stück des Jubilus

nicht aufzufinden sind, wenige bis gar keine Tonschritte, denn diese galten als verpönt.

Die Sequenz

Die Sequenz wird im "Call-Response-Prinzip" gesungen. Oft wird sie als Mischform bezeichnet da sie die Überschneidung der Psalmodie und des Jubilus ist. Im Gegensatz zum Jubilus, herrscht hier eine bewegte Diastematik (Verhältnis der Töne zueinander/ Tonsprünge) Außerdem ist hier eine stufenartige Melodie zu erkennen. Bei der Sequenz findet man , wenn nach dem Wort -Tonverhältnis geschaut wird, das Ergebnis, dass eine syllabische Textverteilung vorliegt.

Weitere Artikel in Genres

Drum and Bass

Drum and Bass

Drum and Bass ist elektronische Tanzmusik mit einem gebrochenen, schnellen Schlagzeugmuster statt einer Bassdrum auf jeder Viertel; das Tempo liegt meist zwischen 160 und 180 Schlägen pro Minute. Darunter liegt eine Basslinie im halben Tempo, die den gefühlten Grundschlag trägt: Der Hörer zählt rund 85 statt 170. Das Schlagzeug besteht aus Breakbeats, also gesampelten, zerschnittenen und neu zusammengesetzten Mustern, deren Abweichungen vom Raster den Groove ausmachen. Der Stil entstand Anfang bis Mitte der 1990er Jahre in Großbritannien aus Rave und Jungle.

Dubstep

Dubstep

Dubstep ist elektronische Tanzmusik bei rund 140 Schlägen pro Minute, deren Grundpuls halb so schnell empfunden wird. Die Snare fällt nur auf die dritte Zählzeit jedes Takts, zwischen den Schlägen bleibt das Raster weitgehend leer. Diesen Raum füllt der Bass, der hier die Hauptstimme trägt und seine Klangfarbe im Takt verändert. Der Stil entstand Anfang der 2000er Jahre in Südlondon aus UK Garage und dem jamaikanischen Dub.

Elektronische Musik

Elektronische Musik

Elektronische Musik ist Musik, deren Klang als elektrische Spannung entsteht und erst im Lautsprecher zu einer Luftschwingung wird. Sie entstand ab 1948 in Rundfunkstudios in Paris und Köln und wurde ab den 1980er Jahren zur bestimmenden Clubmusik. Ihre Werkzeuge sind Synthesizer, Drumcomputer, Sampler und Sequencer, die Klanggestaltung gehört zur Komposition. Viele Spielarten ordnen sich um eine Bassdrum auf jeder Viertel, unterscheiden sich aber deutlich im Tempo: House liegt bei rund 125, Drum and Bass bei rund 175 Schlägen pro Minute.

Eurodance

Eurodance

Eurodance ist Tanzmusik aus Europa, die vor allem in den 1990er Jahren entstand und Bausteine aus House und Techno mit Popgesang verbindet. Sein Erkennungsmerkmal ist eine Rollenteilung zwischen zwei Stimmen: Eine Frauenstimme singt den Refrain, eine Männerstimme rappt oder spricht die Strophe. Das Tempo liegt meist zwischen 130 und 150 Schlägen pro Minute, die Bassdrum trifft jede Zählzeit. Anders als House und Techno zielt Eurodance auf Radio und Verkaufscharts und behält deshalb die Liedform aus Strophe und Refrain. Getragen haben ihn Produktionsteams im Studio, nicht gewachsene Bands.