Khim

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Bild: citybrabus / Shutterstock.com
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Zusammenfassung

Der Khim ist ein traditionelles thailändisches Musikinstrument, das aus einem trapezförmigen Rahmen besteht, der mit Metallsaiten bespannt ist. Es ist ein Schlaginstrument, das mit zwei leichten Schlägeln gespielt wird, um einen melodischen Klang zu erzeugen. Der Khim ist ein wichtiger Bestandteil der thailändischen Musikkultur und wird häufig in traditionellen Musikstücken verwendet.

Der Khim ist ein traditionelles thailändisches Musikinstrument, das aus einem trapezförmigen Rahmen besteht, der mit Metallsaiten bespannt ist. Es ist ein Schlaginstrument, das mit zwei leichten Schlägeln gespielt wird, um einen melodischen Klang zu erzeugen. Der Khim ist ein wichtiger Bestandteil der thailändischen Musikkultur und wird häufig in traditionellen Musikstücken verwendet. Es ist ein sehr melodisches Instrument, das eine einzigartige Klangfarbe erzeugt. Es ist ein sehr flexibles Instrument, das sowohl als Soloinstrument als auch in einer Gruppe gespielt werden kann. Der Khim ist ein wunderbares Instrument, das eine einzigartige Klangfarbe erzeugt und eine wichtige Rolle in der thailändischen Musikkultur spielt.

Wie klingt der Khim?

Der Klang des Khim ist einzigartig und sehr melodisch. Es hat einen warmen, weichen Klang, der sich durch seine vielen Saiten und seine spezielle Bauweise ergibt. Es hat eine sehr reiche Klangfarbe, die sich durch die verschiedenen Tonhöhen und Klangfarben der Saiten ergibt. Der Klang des Khim ist sehr weich und sanft, aber auch sehr kraftvoll und dynamisch. Es ist ein sehr einladendes Instrument, das eine sehr angenehme Atmosphäre schafft.

Woraus besteht der Khim?

Der Khim ist ein traditionelles thailändisches Saiteninstrument aus der Familie der Hackbretter, das ursprünglich über China aus dem persischen Santur nach Thailand gelangte. Der Klangkörper besteht aus einem trapezförmigen Holzrahmen mit einem dünnen, von Schalllöchern durchbrochenen Resonanzboden. Über den Rahmen sind mehrere Chöre aus Metallsaiten gespannt, meist etwa 14 Saitengruppen zu je drei Saiten, insgesamt also weit über 40 Einzelsaiten. Traditionell wurden für die Saiten Messing- oder Stahldrähte verwendet, die dem Khim seinen hellen, obertonreichen Klangcharakter verleihen. Kleine bewegliche Stege teilen die Saiten in unterschiedlich lange Abschnitte und legen so die Tonhöhen fest. Der Khim gelangte im 19. Jahrhundert, während der Herrschaft von König Rama V., nach Thailand und wurde rasch zunächst in die höfische und später auch in die Volksmusik integriert. Die Saiten sind meist diatonisch gestimmt und decken einen Tonumfang von etwa drei Oktaven ab; die beweglichen Stege ermöglichen es, das Instrument bei Bedarf auf verschiedene thailändische Tonsysteme umzustimmen. Der Khim wird auf einem eigenen niedrigen Ständer oder auf dem Schoß des Spielers positioniert. Gespielt wird er mit zwei leichten Schlägeln aus Bambus, deren Enden mit weichem Leder umwickelt sind, damit der Anschlag weich und rund klingt.

Wie spielt man den Khim?

Der Khim wird ausschließlich mit den beiden Bambusschlägeln gespielt, die der Musiker in jeder Hand hält. Für einen einzelnen Ton wird eine Saitengruppe kurz und präzise angeschlagen; durch schnelles, alternierendes Anschlagen mit beiden Schlägeln auf derselben Saitengruppe entsteht ein Tremolo, mit dem sich ein Ton beliebig aushalten lässt, obwohl die Saiten von Natur aus schnell verklingen.

Für Melodien wechselt der Spieler zwischen den Saitengruppen und kombiniert dabei einzelne Schläge, Tremoli und schnelle Läufe, bei denen der Schlägel über mehrere benachbarte Saitengruppen gleitet. Mit der flachen Hand oder den Fingern lassen sich einzelne Saiten zudem abdämpfen, um den Nachklang gezielt zu kontrollieren.

Je nach Musikstil verwenden Khim-Spieler Schlägel mit unterschiedlich hartem Kopf: Weich umwickelte Schlägel erzeugen einen runden, gedämpften Ton für getragene klassische Stücke, während härtere Schlägelköpfe einen klareren, perkussiveren Klang liefern, der sich besser gegen laute Ensembles durchsetzt. Die Grifftechnik, mit der die Schlägel locker zwischen Daumen und Zeigefinger gehalten werden, erlaubt schnelle Handgelenksbewegungen und ist entscheidend für ein sauberes Tremolo. Diese thailändische Schlägelhaltung unterscheidet sich dabei deutlich von der Handhaltung beim chinesischen Yangqin oder beim persischen Santur, bei denen die Schlägel meist zwischen mehreren Fingern balanciert werden.

Der Khim kann sowohl als Melodie- wie auch als Begleitinstrument eingesetzt werden. Als Begleitung spielt er häufig Akkordbrechungen oder rhythmische Muster, die den Gesang oder andere Instrumente stützen; als Soloinstrument nutzt der Spieler zusätzlich Verzierungen wie schnelle Vorschlagsnoten, um die Melodie auszuschmücken.

Der Khim ist ein sehr flexibles Instrument, das vielseitig eingesetzt werden kann. Es erfordert viel Übung und Geduld, um die richtige Balance zwischen beiden Schlägeln zu finden, aber es kann ein sehr lohnendes Erlebnis sein, wenn man es erst einmal beherrscht.

Typische Musikstile mit dem Khim

Der Khim ist fester Bestandteil der thailändischen Ensembles Khruang Sai und Mahori, in denen er gemeinsam mit Streichinstrumenten wie der Saw Duang und der Saw U sowie mit Flöten und Trommeln gespielt wird. Dort übernimmt er häufig eine verbindende Rolle zwischen Melodie- und Begleitstimmen. In Khruang-Sai-Ensembles übernimmt der Khim häufig eine tragende Rolle neben der Streichgeige Saw Duang, während er im größeren Mahori-Ensemble gemeinsam mit Xylophonen wie dem Ranat und verschiedenen Trommeln ein dichtes, vielschichtiges Klangbild erzeugt.

Auch im thailändischen Musiktheater sowie in der Volksmusik Nordost-Thailands, etwa im Zusammenspiel mit Mor-Lam-Gesang, wird der Khim eingesetzt. Verwandte Instrumente derselben Bauart finden sich zudem in Kambodscha und Vietnam, was die gemeinsame Herkunft aus dem chinesischen Yangqin und letztlich dem persischen Santur widerspiegelt. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der Khim zudem häufig in Film- und Fernsehmusik eingesetzt, um eine unverwechselbar thailändische Klangfarbe zu erzeugen.

In der modernen thailändischen Musik wird der Khim gelegentlich auch mit westlichen Instrumenten und in Popmusik-Produktionen kombiniert, wobei sein heller, glockenartiger Klang gern als charakteristisches Klangfarben-Element eingesetzt wird. Auch in der zeitgenössischen thailändischen Weltmusik-Szene bleibt der Khim gefragt: Musikerinnen und Musiker kombinieren sein perkussives Saitenspiel mit elektronischen Klängen oder westlichen Bands, ohne den traditionellen, glockenhellen Grundcharakter des Instruments zu verlieren.

Bekannte Lieder mit dem Khim

Der Khim ist vor allem als festes Ensembleinstrument der thailändischen Khruang-Sai- und Mahori-Musik bekannt, nicht durch einzelne, weltweit betitelte Lieder. Wer seinen Klang kennenlernen möchte, findet ihn am ehesten in Aufnahmen thailändischer klassischer Ensembles sowie in Mor-Lam-Aufnahmen aus Nordost-Thailand.

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