Schlagschutz bei Westerngitarren

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Klaus Malke
Schlagschutz bei Westerngitarren
Schlagschutz bei Westerngitarren

Zusammenfassung

Als Schlagschutz bei Westerngitarren wird eine dünne Applikation unterhalb des Schalllochs bezeichnet, um den Lack und die Decke vor Schäden durch das Plektrum zu schützen. Ein Schlagschutz besteht zumeist aus Kunststoff, ist bei Custom-Modellen jedoch auch aus Holz oder sogar Metall gefertigt - das häufigste Material von Schlagschützen ist jedoch der Kunststoff. Ein Schlagschutz ist in der Regel nur circa 2 mm dick und wird meist mit einer selbstklebenden Rückseite geliefert, die einfach auf der Decke der Gitarre platziert wird. Angebracht wird ein Schlagschutz dabei stets unterhalb des Schalllochs.

Als Schlagschutz bei Westerngitarren wird eine dünne Applikation unterhalb des Schalllochs bezeichnet, um den Lack und die Decke vor Schäden durch das Plektrum zu schützen. Ein Schlagschutz besteht zumeist aus Kunststoff, ist bei Custom-Modellen jedoch auch aus Holz oder sogar Metall gefertigt - das häufigste Material von Schlagschützen ist jedoch der Kunststoff. Ein Schlagschutz ist in der Regel nur circa 2 mm dick und wird meist mit einer selbstklebenden Rückseite geliefert, die einfach auf der Decke der Gitarre platziert wird. Angebracht wird ein Schlagschutz dabei stets unterhalb des Schalllochs. Es gibt zahlreiche Formen des Schlagschutzes, die abhängig von der Bauform der Gitarre sind.

So haben einfache Dreadnought-Westerngitarren meistens einen Schlagschutz, der ähnlich wie ein Regentropfen geformt ist. Dessen innere Seite passt sich dabei rundlich dem Schallloch an. Westerngitarren mit Cutaway haben häufig jedoch einen anders geformten Schlagschutz, damit dieser auch optisch dem Cutaway angepasst wird. Auch gibt es einige Modelle - so beispielsweise die Epiphone Hummingbird - welche einen komplett eigenen Schlagschutz aufweisen, der in dieser Form an keinem anderen Modell zu finden ist.

Schlagschutz diverser Anbieter im Überblick

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Was bringt ein Schlagschutz bei Westerngitarren?

Da Westerngitarre mit Stahlsaiten bespannt sind - welche teilweise sehr schwierig zu spielen sind - wird häufig ein Plektrum verwendet. Dieses verbessert das Spielgefühl und sogar den Klang erheblich, kann jedoch bei unvorsichtiger Benutzung für Kratzer im Lack oder sogar auf der Decke der Gitarre sorgen. Da das Plektrum vor allem beim Spielen von Akkorden mit hoher Kraft bewegt wird, schlägt es häufig über die Saiten hinaus und auf das Holz drauf - selbst bei Profis ist dies nur schwer zu vermeiden.

Um Schäden an der Gitarre jedoch bewusst vorzubeugen, wurde der Schlagschutz entwickelt. Diese kleine Platte wird unterhalb des Schalllochs platziert und fängt dort jegliche Kratzer des Plektrums ab. Neue Gitarren oder auch neu gekaufte Schlagschutze werden zudem mit einer durchsichtigen Folie geliefert, welche den Schlagschutz selbst vor Kratzern schützt. Sollte diese jedoch aus optischen Gründen entfernt werden, könnte der Schlagschutz prinzipiell auch Schaden durch das Plektrum nehmen.

Um dieses Problem zu lösen, ist es bei den meisten Gitarren problemlos möglich, den Schlagschutz zu wechseln. Während Schlagschutze bei E-Gitarren verschraubt werden und dementsprechend aufwändig zu wechseln sind, ist es bei Westerngitarren deutlich einfacher: hier wird der alte Schlagschutz einfach mit einem Fön erhitzt - damit sich der Kleber darunter auflöst - und dann mit einem flachen Gegenstand abgezogen. Nun kann ganz einfach der neue Schlagschutz aufgeklebt werden.

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