Zither

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Klaus Malke
Zither
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Zusammenfassung

Insbesondere für die jungen Menschen in Deutschland und Europa dürfte die Zither heute kaum noch ein Begriff sein. Der Grund: Es handelt sich dabei um ein Instrument, das insbesondere im Bereich der Volksmusik zum Einsatz kommt. Entwickelt wurde sie ursprünglich in den mitteleuropäischen Alpenländern, mittlerweile ist sie jedoch weit über deren Grenzen bekannt. Geschichte der Zither Geht man noch etwas weiter in der Zeitgeschichte zurück, so wird man Zither-ähnliche Instrumente bereits im antiken Griechenland finden.

Insbesondere für die jungen Menschen in Deutschland und Europa dürfte die Zither heute kaum noch ein Begriff sein. Der Grund: Es handelt sich dabei um ein Instrument, das insbesondere im Bereich der Volksmusik zum Einsatz kommt. Entwickelt wurde sie ursprünglich in den mitteleuropäischen Alpenländern, mittlerweile ist sie jedoch weit über deren Grenzen bekannt.

Geschichte der Zither

Geht man noch etwas weiter in der Zeitgeschichte zurück, so wird man Zither-ähnliche Instrumente bereits im antiken Griechenland finden. Insbesondere das so genannte Monochord wird heute oft als Vorläufer der uns bekannten Zither bezeichnet. Auch im Mittelalter entwickelte man Instrumente, die die gleiche grundsätzliche Bauweise aufwiesen. So gelten beispielsweise Scheitholt und Psalterium unter Experten ebenfalls als Vorläufer der heute bekannten Zither. Auch im asiatischen Raum sowie in einzelnen Ländern Skandinaviens und des Baltikums findet man alte Instrumente, die der Zither erstaunlich nahe kommen.

Aufbau der Zither

  • Die Grundform des Instruments besteht aus einem nahezu rechteckigen, flachen Holzkasten, der mit einer gewissen Anzahl an Saiten bespannt ist.
  • Diese Saitenanzahl kann bei klassischen Zithern zwischen 27 und 37 variieren. Etwa in der Mitte des Gehäuses befindet sich unter den Saiten ein Schallloch. Die Saiten sind darüber hinaus mit chromatischen Bünden unterteilt.

Im Laufe der Jahre haben sich viele unterschiedliche Bauformen einer Zither herausgebildet. Klassisch ist heute die so genannte Konzertzither, welche im deutschsprachigen Raum überwiegend zum Einsatz kommt. Insbesondere aus vergangenen Zeiten sind jedoch auch Zithern in Salzburger sowie Mittenwalder Form bekannt. Diese unterscheiden sich vor allem in der Ausformung des Gehäuses von der uns bekannten, modernen Zither.

Spielweise der Zither

Beim Spielen mit der Zither unterscheidet man zwischen den Melodiesaiten und den Freisaiten. Letztere werden oft auch als Begleitsaiten bezeichnet. Die Melodieseiten spielt man zumeist mit einem Plektron, während die freien Seiten ohne Hilfe mit den Fingern der rechten Hand gezupft werden.

Wie klingt eine Zither?

Sie sind neugiereig geworden und wollen wissen, wie dieses Instrument klingt? Dann sehen Sie sich das folgende Video an und machen Sie sich einen Eindruck vom Klang der Zither.

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