Sigma Westerngitarre

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Klaus Malke
Bild: Johannes Ziegler Photo / Shutterstock.com
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Zusammenfassung

Im Jahre 1970 erschuf der Gitarrenhersteller Martin ein Tochterunternehmen, welches nach Methoden des Mutterkonzerns Saiteninstrumente baute, diese jedoch in einer wesentlich niedrigeren Preisklasse anbot - der dabei entstandene US-amerikanische Hersteller trug den Namen Sigma. Nachdem in den folgenden Jahrzehnten große Erfolge bei Sigma stattfanden, ließen die Zahlen im 21. Jahrhundert stetig nach. Aus diesem Grund wurde das Unternehmen im Jahre 2007 vom Mutterkonzern aufgegeben.

Im Jahre 1970 erschuf der Gitarrenhersteller Martin ein Tochterunternehmen, welches nach Methoden des Mutterkonzerns Saiteninstrumente baute, diese jedoch in einer wesentlich niedrigeren Preisklasse anbot - der dabei entstandene US-amerikanische Hersteller trug den Namen Sigma. Nachdem in den folgenden Jahrzehnten große Erfolge bei Sigma stattfanden, ließen die Zahlen im 21. Jahrhundert stetig nach. Aus diesem Grund wurde das Unternehmen im Jahre 2007 vom Mutterkonzern aufgegeben. 2011 wiederum wurde Sigma von der deutschen AMI Musical Instruments GmbH aufgekauft und auf einen Neustart vorbereitet - mit großem Erfolg.

Westerngitarren von Hersteller Sigma im Überblick

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Gitarren von Sigma

Größtenteils werden Westerngitarren bei Sigma angefertigt. Diese sind hinsichtlich Produktionsverfahren an die Methoden des Mutterkonzerns Martin angelehnt und überzeugen daher durch besondere Hochwertigkeit. Als Fokus der Produktion galt jedoch bereits in den 70er Jahren auch der Preis: Sigma sollte eine günstige Alternative zu Martin darstellen. Die produzierten Westerngitarren von Sigma verzichten daher bewusst auf Extras wie etwa eine besondere Optik oder die Verwendung von tropischen Hölzern. Stattdessen wurde stets nach dem Maximum des unteren Preissegments gestrebt, jedoch ohne Qualität und Verarbeitung außen vor zu lassen.

Erfolgreiche Westerngitarren von Sigma

Sigma 000MC-1STE

Eine sehr beliebte Sigma Westerngitarre stellt die Sigma 000MC-1STE dar. Dieses Dreadnought-Modell weist einen Cutaway auf und ist zusätzlich mit Tonabnehmer und Vorverstärker ausgestattet, was durch eine zeitlose Optik in naturbelassener Lackierung ergänzt wird. Als eines der teureren Modelle des Herstellers gilt die Westerngitarre Sigma 000R-28V. Bei diesem Auditorium-Modell handelt es sich um eine Gitarre aus hochwertigeren Hölzern, wie etwa Sitka-Fichte als Decke, Boden und Zargen aus indischem Palisander und einer Halskomposition aus Mahagoni.

Sigma Vintage

Ergänzt wird dies durch ein Tortoise-Schlagbrett, welches gemeinsam mit dem 3-lagigen Binding für eine ansprechende Optik sorgt. Bekannt ist Sigma zudem für die hauseigenen Vintage-Style-Gitarren, wie etwa die Sigma Vintage 000R-28VS. Dieses Modell wurde entsprechend der früheren Bauformen gefertigt und erinnert optisch sehr an eine typische Konzertgitarre. Verzichtet wird aber dennoch nicht auf Qualität, welche durch eine sorgfältige Verarbeitung und die Verwendung von Mahagoni am Hals, Fichte als Decke und einem Palisander-Griffbrett garantiert wird.

Vorteile einer Sigma Westerngitarre

Das Preis-/Leistungsverhältnis erreicht bei den Gitarren von Sigma ein absolutes Maximum. Da der Hersteller ursprünglich dem ehemaligen Mutterkonzern Martin entspringt, ist stets eine gute Verarbeitung gegeben. Durch Verzicht auf Extras und "Spielereien" wird zudem ein niedriger Preis garantiert, welcher seit 2011 durch den fernöstlichen Produktionsstandort sogar noch weiter gesenkt wird.

Nachteile einer Sigma Westerngitarre

Nachteilig an dem Hersteller Sigma ist lediglich die etwas unübersichtliche Produktpalette; So existiert bei Sigma eine Vielzahl von Westerngitarren, welche nicht nur ähnlich aussehen, sondern auch sehr ähnlich klingen. Während das nicht zwangsläufig etwas negatives sein muss, könnte es Anfängern die Wahl erschweren, welche Westerngitarre von Sigma gekauft werden soll.

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