Mundbogen

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Klaus Malke
Mundbogen
Mundbogen

Zusammenfassung

Zu den ältesten Instrumenten der Welt gehört der so genannte Mundbogen. Überlieferungen zufolge gab es ihn bereits vor über 15. 000 Jahren auf der Erde, er wurde beispielsweise in zahlreichen Höhlenzeichnungen verewigt und somit bis in die heutige Zeit dokumentiert. Die Ursprünge dieses einfachen Instruments ordnen Experten nach Frankreich ein, aufgrund der einfachen Herstellungsweise verbreitete sich das Instrument jedoch schnell über viele verschiedene Länder und Kontinente.

Zu den ältesten Instrumenten der Welt gehört der so genannte Mundbogen. Überlieferungen zufolge gab es ihn bereits vor über 15.000 Jahren auf der Erde, er wurde beispielsweise in zahlreichen Höhlenzeichnungen verewigt und somit bis in die heutige Zeit dokumentiert. Die Ursprünge dieses einfachen Instruments ordnen Experten nach Frankreich ein, aufgrund der einfachen Herstellungsweise verbreitete sich das Instrument jedoch schnell über viele verschiedene Länder und Kontinente.

Grundsätzlich zählt der Mundbogen zu den Seiteninstrumenten, und hier wiederum in die Gruppe der Musikbögen. In seiner einfachsten Ausführung besteht er aus einem gebogenen Holzstab, der mit einer Saite bespannt ist. Immer wieder wurden dabei auch Modelle mit mehreren Seiten entwickelt, die traditionelle Variante verfügt jedoch nur über die eine Seite. Äußerlich ähnelt der Mundbogen damit dem Bogen, der seit jeher als Waffe in Verbindung mit einem Pfeil verwendet wird. In der Vergangenheit gab es auch immer wieder Kombinationen aus Instrument und Waffe.

Wie wird der Mundbogen nun gespielt?

Wie der Name bereits andeutet, handelt es sich bei einem Mundbogen um eine besondere Ausführung eines Musikbogens, bei der der Mund als Resonanzkörper für das Instrument dient. Gespielt wird dieses, indem die Saite an einer bestimmten Stelle mit dem Mund gehalten und dann einer anderen Stelle gleichzeitig mit den Fingern geklopft wird. Manche Spieler schlagen sie auch mit einem Stock oder Plektrum an.

Der Mundraum des Spielers dient also als Resonanzkörper und verstärkt den durch das Schwingen der Saite erzeugten Schall. Durch die Bewegung des Mundes und die damit verbundene Verformung von Mund und Wangen kann der Grundton des Instrumentes in begrenztem Rahmen variiert werden.

Grundsätzlich ist der Mundbogen ein äußerst schwer zu spielendes Instrument, bei dem das Geschick des Spielers fast allein über Wohlklang oder Missklang entscheidet. Heute ist er in die Riege der historischen Instrumente einzuordnen und wird in der Gegenwart fast nicht mehr verwendet.

Wie klingt ein Mundbogen?

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