Das Material der Gitarren-Decke

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Klaus Malke
Westerngitarren-Ratgeber Beitrag
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Zusammenfassung

Der Klang einer Westerngitarre entsteht, indem durch das Anschlagen der Saiten Schwingungen erzeugt werden, die über den Steg und die Gitarrendecke an den Korpus oder Resonanzkörper übertragen werden und sich dort ausbreiten. Durch das Schallloch in der Gitarrendecke können die Schwingungen in Form von Schallwellen entweichen. Bei Böden und Zargen kommen harte Hölzer, also Holzarten mit hoher Dichte zum Einsatz, um ein zu starkes Mitschwingen des Korpus gegenüber der Decke zu vermeiden. Bei der Gitarrendecke können dagegen auch weichere Hölzer verwendet werden, da hier eine hohe Vibrationsfähigkeit erwünscht ist.

Der Klang einer Westerngitarre entsteht, indem durch das Anschlagen der Saiten Schwingungen erzeugt werden, die über den Steg und die Gitarrendecke an den Korpus oder Resonanzkörper übertragen werden und sich dort ausbreiten. Durch das Schallloch in der Gitarrendecke können die Schwingungen in Form von Schallwellen entweichen.

Bei Böden und Zargen kommen harte Hölzer, also Holzarten mit hoher Dichte zum Einsatz, um ein zu starkes Mitschwingen des Korpus gegenüber der Decke zu vermeiden. Bei der Gitarrendecke können dagegen auch weichere Hölzer verwendet werden, da hier eine hohe Vibrationsfähigkeit erwünscht ist. Denn je besser die Decke vibriert, desto höher ist die Lautstärke der Westerngitarre.

Wirkzusammenhänge der Materialien und Verarbeitung

Neben der Dicke, Versteifung und Form der Gitarrendecke kommt insbesondere dem verwendeten Material eine wesentliche Bedeutung zu. Hölzer mit Qualitätskriterien, die sich für den Bau von Musikinstrumenten eignen, werden auch Tonholz oder Klangholz genannt. Tonhölzer zeichnen sich dadurch aus, dass sie langsam gewachsen sind, d.h. die Jahresringe eng beieinanderliegen, sie einen möglichst durchgehenden, parallelen Faserverlauf und wenig Äste aufweisen. Vor der Verwendung wird Tonholz mehrere Jahre gelagert, damit die Feuchtigkeit entweichen und sich Spannungen im Holz abbauen können.

Bei der Auswahl des Material der Decke spielt also nicht nur die Holzart eine wichtige Rolle, sondern auch die Qualität, die Herkunft sowie die Art der Verarbeitung und Lagerung. All diese Faktoren stehen in einem komplexen Wirkungszusammenhang zueinander und geben der Westerngitarre ihre individuellen Schwingungseigenschaften und ihre Klangfarbe.

Bei Westerngitarren wird als Material der Decke hauptsächlich Fichtenholz verwendet, da man dieser Holzart einen warmen und offenen Ton mit einer besonderen Brillanz und einem großen Spektrum an Klangfarben zuschreibt. Das Holz hat eine mittlere Dichte und ist leicht bei gleichzeitig guter Festigkeit, wodurch ein gutes Schwingungsverhalten ermöglicht wird. Bekannte Arten sind die Sitka Fichte oder die Engelmann Fichte. Weitere mögliche Holzarten sind z.B. Zeder, Palisander, Esche oder laminiertes Holz.

Fazit zum Material der Decke

Auch wenn ein komplexer Wirkzusammenhang zwischen Bauform, Material und Spielweise des Musikers besteht, so wird die Klangfarbe einer Westerngitarre insbesondere durch die Holzart der Decke bestimmt. Je nach Einsatz und Vorliebe können verschiedene weiche und mittelweiche Holzarten mit unterschiedlichen Eigenschaften als Deckenmaterial verwendet werden.

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