Naturtrompete

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Naturtrompete
Naturtrompete

Zusammenfassung

Grundsätzlich ist die Naturtrompete eines der einfachsten Instrumente überhaupt. Man bezeichnet damit alle Trompeten, die nicht mit einem Ventil- oder Klappensystem ausgerüstet sind. Eine solche Trompete kann daher nur die Töne der so genannten Naturreihe erzeugen , die sich durch den Spieler lediglich anhand der Art und Intensität des Atems variieren lassen. Man kennt Naturtrompeten seit Tausenden von Jahren, mit der Zeit haben sich daraus unzählige verschiedene Varianten entwickelt.

Grundsätzlich ist die Naturtrompete eines der einfachsten Instrumente überhaupt. Man bezeichnet damit alle Trompeten, die nicht mit einem Ventil- oder Klappensystem ausgerüstet sind. Eine solche Trompete kann daher nur die Töne der so genannten Naturreihe erzeugen, die sich durch den Spieler lediglich anhand der Art und Intensität des Atems variieren lassen.

Man kennt Naturtrompeten seit Tausenden von Jahren, mit der Zeit haben sich daraus unzählige verschiedene Varianten entwickelt. Es gibt gerade, gebogene und ganz runde Exemplare, wobei man bei einer geraden Naturtrompete auch von einer Fanfare spricht. Insbesondere im Mittelalter wurden diese Fanfahren vermehrt hergestellt, da die Kunst des Metallbiegens in diesem Zeitraum weitgehend verloren gegangen war und erst später wieder entdeckt wurde.

Geschichte der Naturtrompete

Die Naturtrompete ist von nahezu allen Völkern der Erde bekannt. Sie wurde im antiken Asien verwendet, aber auch in Ägypten, bei den Römern, den Kelten und den Germanen. In Deutschland kennt man eine Form der Naturtrompete unter der Bezeichnung Posthorn. Es handelt sich dabei um eine gebogene Trompete, die über viele Jahrzehnte das Wahrzeichen der Deutschen Post darstellte. Auch bei der ursprünglichen Form von Jagdhörnern handelt es sich grundsätzlich um eine Naturtrompete.

Den größten Einfluss hatten Naturtrompeten auf die Musik der Renaissance und des Barock. Heute werden sie nur noch sehr selten verwendet, da ihr Tonumfang naturgemäß sehr beschränkt ausfällt. In vielen Stücken von Georg Friedrich Händel sowie Johann Sebastian Bach spielen Naturtrompeten eine große Rolle, dort werden sie oft auch als Barocktrompete bezeichnet. Die damaligen Spieler der Naturtrompete waren wahre Künstler, sie konnten einen großen Umfang an Naturtönen allein durch ihren Atem und ihre Lippenstellung erzeugen.

Sofern die Naturtrompete heute noch bei der Aufführung antiker Musik verwendet wird, wird sie meist von erfahrenen Trompetern gespielt, die die nötige Fertigkeit besitzen, einen großen Tonumfang mit ihr zu erreichen.

Wie klingt eine Naturtrompete?

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