Amadinda

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Klaus Malke
Amadinda
Amadinda

Zusammenfassung

Die Amadinda ist eine Klangplatte , die mit zwölf hölzernen Plättchen aufgebaut ist. Heimisch ist dieses Instrument in Buganda einer Provinz von Uganda. Dort wurde das Instrument vor allem von dem Königshof genutzt. Die einflussreichen und vor allem wohlhabenden Familien, haben mit der Amadinda gearbeitet.

Die Amadinda ist eine Klangplatte, die mit zwölf hölzernen Plättchen aufgebaut ist. Heimisch ist dieses Instrument in Buganda einer Provinz von Uganda. Dort wurde das Instrument vor allem von dem Königshof genutzt. Die einflussreichen und vor allem wohlhabenden Familien, haben mit der Amadinda gearbeitet. Das Instrument ist daher auch in einer temperierten Pentatonik gestimmt.

Wichtig ist bei diesem Instrument, dass das Holz der Klangplatten von einem ganz bestimmten Baum genutzt wird. Dieser Baum nennt sich Insambya Baum und besteht aus sehr wichtigen Aspekten. Schließlich befinden sich besonders mittig der Unterseiten Höhlungen, bei denen die „Stimmen“ der Platten entstehen. Durch diese Unterseiten können die Töne aus dem Instrument erklingen.

Wie spielt man die Amadinda?

Für eine klingende Amadinda müssen zahlreiche Kompositionen geliefert werden. Die traditionellen Projekte werden von mindestens drei Spielern ausgeführt. Jeder von ihnen erhält hierbei zwei Schläge. Zwei der Musiker sitzen dann gegenüber der langen Seite des Instruments. Die Tonfolgen werden meistens als Oktaven gespielt. Zusätzlich kann das Zusammenspiel wie eine Art Reißverschluss gestaltet werden. Jeder Spieler empfindet hierbei einen eigenen Ton und kann sich somit auf eine bestimmte Art und Weise beweisen. Die Töne sind daher verschieden, sodass ein guter und interessanter Klang entstehen kann.

Geschichte der Amadinda

Schon in der damaligen Zeit haben viele Musiker mit einer Amadinda gespielt. Der Takt und der Beat werden durch das gemeinsame Spielen ausgelöst. Besser ist es, wenn sich die Gruppe im Vorfeld kennt und das Spielen auf diesem Instrument beherrscht und mit diesem vertraut ist. Ein gemeinsamer Takt ist daher sehr wichtig. Nur so kann der Klang ertönen.

Der dritte Musiker ist ebenfalls sehr wichtig. Dieser beschränkt sich komplett auf das Spiel der obersten Platten. Daher wird dieses „Spielen“ oftmals auch amakoonezi genannt.

Somit kann das Spiel mit diesem Instrument nicht nur interessant sein, sondern je nach Spieler einen anderen Takt und einen anderen Klang bieten. Oftmals können die Töne selbst bestimmt werden, die mit den drei Personen im Einklang stehen.

Wie klingte eine Amadinda?

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