Hackbrett

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Zusammenfassung

Das Hackbrett kann man grundsätzlich sowohl zu den Seiteninstrumenten als auch zu den Schlaginstrumenten zählen . Zwar verfügt es über die klassischen Saiten, diese werden jedoch mit kleinen Schlägeln angeschlagen und damit die Töne erzeugt. Da es nach einigen überlieferten Spielweisen jedoch auch üblich ist, die Seiten mit den Fingern zu zupfen, ordnen wir es hier in die Kategorie der Saiteninstrumente ein. Herkunft des Hackbretts Hinsichtlich der Herkunft des Hackbretts sind sich selbst Experten bis heute nicht einig.

Das Hackbrett kann man grundsätzlich sowohl zu den Seiteninstrumenten als auch zu den Schlaginstrumenten zählen. Zwar verfügt es über die klassischen Saiten, diese werden jedoch mit kleinen Schlägeln angeschlagen und damit die Töne erzeugt. Da es nach einigen überlieferten Spielweisen jedoch auch üblich ist, die Seiten mit den Fingern zu zupfen, ordnen wir es hier in die Kategorie der Saiteninstrumente ein.

Herkunft des Hackbretts

Hinsichtlich der Herkunft des Hackbretts sind sich selbst Experten bis heute nicht einig. Ursprünglich bestand die These, dass das Instrument im Nahen Osten auf Basis des Psalteriums entwickelt wurde, neuere Forschungen gehen allerdings davon aus, dass es aus Mitteleuropa stammt. Auch das Alter des Hackbretts kann allenfalls grob geschätzt werden, seine Einführung ist in die Zeit des Mittelalters, genauer gesagt in die zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts, einzuordnen.

Im 15. Jahrhundert schließlich entwickelte man zahlreiche unterschiedliche Varianten des Hackbretts, die weltweit unter verschiedenen Namen bekannt wurden. Die einfachste Ausführung verfügte lediglich über eine Seite, später wurden aber auch Variationen mit bis zu vier Saiten entwickelt. Zu dieser Zeit bezeichnete man das Hackbrett üblicherweise als "Dulce Melos". Gleichzeitig wurde auch die Spieltechnik des Instruments mehrmals variiert, bis man schlussendlich dazu überging, die Saiten mit einem Schlägel anzuspielen.

Besonders in Frankreich stieß das Instrument auf großes Interesse, es bekam dort sogar einen eigenen Namen, der sich allerdings aus der bereits erwähnten Bezeichnung "Dulce Melos" ableitete. Der Name lautet Doulcemèr. Noch heute kommt das Hackbrett in der französischen Volksmusik, vorwiegend in ländlichen Regionen, oftmals zum Einsatz. Auch im angelsächsischen Raum hat es sich über die Jahrhunderte unter dem Namen "Hammered Dulcimer" etabliert und wird noch heute eingesetzt.

Das Hackbrett heute

Das klassische, heute im Handel erhältliche Hackbrett weist eine Trapezform auf. Auf der Oberseite ist das Gehäuse mit zwei Stegen versehen, über die die Metallsaiten laufen. Zum Stimmen des Instrumentes ist jede Seite mit einem Stimmenwirbel versehen. Die Klangfarbe lässt sich jedoch nicht nur durch das Spannen der Saiten verändern, sondern auch durch die Auswahl der verschiedenen Schlägel.

Wie klingt das Hackbrett?

Das Hackbrett wird gerne in volkstümlichen Liedern aus dem Appenzeller Land verwendet. Sehen Sie im Video eine Darbietung vom Trio Fässler Kölbener.

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